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Beschwerde wegen "ungerechtfertigter EU-Beihilfen" Sandoz nach Umzug unter Beschuss

In Österreich regt sich Widerstand gegen den geplanten Umzug des weltgrößten Generika-Herstellers Sandoz von Wien ins bayerische Holzkirchen.

HB MÜNCHEN. Die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) habe eine Beschwerde bei der EU-Kommission wegen "ungerechtfertigter Beihilfen" eingereicht, berichtete die Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe).

Die Senkung der Gewerbesteuer in Holzkirchen, mit der Sandoz nach Bayern gelockt wurde, sei nach Ansicht der GPA Steuerdumping und verstoße daher gegen EU-Gemeinschaftsrecht. Die Novartis-Tochter Sandoz hatte den Umzug der Firmenzentrale nach der Übernahme der in Holzkirchen ansässigen Firma Hexal verkündet.

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