Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Besserer Zugang Deutsche Konzerne schmieden Rohstoff-Allianz

Seite 3 von 3:
Hilfe von der Deutschen Rohstoffagentur

So hat die Bundesregierung kürzlich eine Rohstoffpartnerschaft mit der Mongolei vereinbart. Gespräche über eine vergleichbare Vereinbarung mit Kasachstan laufen. Erst Anfang November haben sich Vertreter Kanadas und Chiles im Rahmen eines vom Bundeswirtschaftsministerium veranstalteten Symposiums für Investitionen deutscher Unternehmen in ihren Ländern ausgesprochen. Auch Australien wirbt derzeit offensiv um das Engagement deutscher Firmen bei der Erschließung neuer Rohstoffquellen.

Die Ausgangsvoraussetzungen für die Rohstoff-Allianz erscheinen somit günstig. "Deutsche Unternehmen genießen in vielen Ländern eine hohe Wertschätzung für ihr technisches Können und für die langfristige Ausrichtung ihres Engagements", sagte Grillo. Der Unternehmer ist davon überzeugt, dass die Lage im Rohstoffsektor trotz intensiver Explorationsaktivitäten in einigen rohstoffreichen Ländern schwierig bleibt. Eine Entspannung halte er für unwahrscheinlich, sagte Grillo.

Fachlich begleitet werden die Aktivitäten der Wirtschaft von der seit gut einem Jahr bestehenden Deutschen Rohstoffagentur (Dera), die bei der Bundesanstalt für Geowissenschaft und Rohstoffe angesiedelt ist. "Die Deutsche Rohstoffagentur ist bereit, die Arbeit der Allianz fachlich zu unterstützen. Wir könnten beispielsweise gemeinsam mit der Allianz ein Projekt-Screening durchführen", sagte Volker Steinbach, Leiter der Dera.

Er warnt aber davor, kurzfristig Erfolge zu erwarten. Exploration und Nachweis der Wirtschaftlichkeit eines Vorkommens seien langwierig. "Wenn wir heute einen Versorgungsengpass diagnostizieren, dauert es in der Regel zehn Jahre, ehe der Bergbau beginnen kann und somit eine neue Rohstoffquelle für die Nutzung zur Verfügung steht", sagte er.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Besserer Zugang - Deutsche Konzerne schmieden Rohstoff-Allianz