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Betriebsrat spricht sich für Opel-Standort Rüsselheim aus Opel-Betriebsrat sieht Werk Rüsselheim klar im Vorteil

Die neuen Mittelklassewagen von Opel sollen in Europa nach dem Willen des Mutterkonzerns GM nur noch in einem Werk produziert werden. Opel-Betriebsratschef Franz sieht dabei klare Vorteile für Rüsselheim.

HB BERLIN. Der Betriebsratschef des Autokonzerns Opel unterstützt die jüngsten Pläne des Mutternkonzerns General Motors (GM), die Produktion der neuen Mitteklassewagen zukünftig nur noch in einem Werk bauen zu lassen. «Wir unterstützen die Position, das Mittelklassesegment in Rüsselsheim zusammenzulegen», sagte Opel-Betriebsratschef Klaus Franz der «Frankfurter Rundschau», wie die Zeitung am Samstag berichtete.

GM will die neuen Mittelklassewagen entweder in Rüsselheim oder im schwedischen Trollhättan produzieren lassen. Allerdings sieht Franz einen klaren Vorteil für Rüsselheim. «Wir haben enorme logistische Vorteile und eine hohe Produktivität», sagte er weiter. Das seien gegenüber Trollhättan klare Vorteile. Der Betriebsratschef warnte indes, sich nicht zurückzulehnen: «Der Druck sei verdammt groß». Das schwedische Werk habe eine Lohnkostenvorteil von 15 Prozent. Zudem könnten sie dort eine Politik des «Heuerns und Feuerns betreiben.

Derzeit verhandelt der Betriebsrat mit der Geschäftsleitung über den Erhalt der deutschen Werke. Bis Ende Oktober soll ein Ergebnis vorliegen. Das Management fordert eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit um fünf Stunden ohne Lohnausgleich und zahlreiche weitere Kürzungen. Dagegen will der Betriebsrat nicht an den Tarifverträgen rütteln: »Sie sind für uns heilige Kühe«, betonte Franz.. Diese »Schamgrenze sei auch wichtig, damit der Standortwettbewerb nicht im Sozialdumping« ende.

Der Betriebsrat fordert zudem eine Beschäftigungsgarantie bis 2010. Erst danach könne man darüber reden, wie viel uns die Arbeitsplätze wert seien, fügte Franz hinzu. Die Jobgarantie wurde von dem für das Europa-Geschäft zuständigen GM-Chef Carl-Peter Forster indes abgelehnt.

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