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Bielefelder Traditionskonzern Werkzeugmaschinen von DMG sind gefragt wie nie

Der Bielefelder Traditionskonzern erzielte im ersten Quartal Rekordwerte – und schraubt seine Erwartungen für den Auftragseingang 2018 hoch.
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Der Werkmaschinenbauer plant weitere Expansionen. Quelle: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH
DMG Mori

Der Werkmaschinenbauer plant weitere Expansionen.

(Foto: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH)

Düsseldorf Die Nachfrage nach Werkzeugmaschinen von DMG brummt und beschert dem Bielefelder Traditionskonzern zum Jahresauftakt Rekordwerte. „Wenn ich im Oktober gesagt habe, wir sind auf einem Peak, so sind wir heute auf dem Hochplateau“, sagte Vorstandschef Christian Thönes am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Manager schraubte daher seine Erwartungen für den Auftragseingang 2018 um 200 Millionen auf 2,7 Milliarden Euro hoch.

Den Ausblick für Umsatz und Gewinn ließ er unverändert, machte aber Hoffnung auf mehr zur Jahresmitte. „Eine Anhebung der Prognose ist nicht ausgeschlossen“, sagte er. „Für das Gesamtjahr sind wir zuversichtlich, dennoch gibt es derzeit viele geopolitische Unsicherheiten.“ Daher peile er 2018 zunächst unverändert einen Umsatz von rund 2,45 (Vorjahr: 2,34) Milliarden Euro an und einen auf 180 Millionen Euro stagnierenden operativen Gewinn (Ebit).

Der ehemals unter Gildemeister firmierende Konzern verbuchte in den ersten drei Monaten einen Anstieg des Auftragseingangs um 18 Prozent auf 822 Millionen Euro. Das Ebit legte um 20 Prozent auf 41 Millionen Euro zu, der Umsatz um neun Prozent auf 581,8 Millionen.

Angesichts voll ausgelasteter Kapazitäten und aktuell langer Lieferzeiten plant Thönes, nach dem Werk in Polen nun auch im bayerischen Pfronten die Produktion zu erweitern. Die Investitionssumme bezifferte er auf jeweils 60 Millionen Euro. Das Werk in Polen werde in diesem Jahr fertig, das in Pfronten bis 2020.

  • rtr
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