Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bieterkampf am Horizont BASF denkt über Dupont-Gebot nach

Geht BASF jetzt doch auf Einkaufstour? Der Chemieriese will der Fusionswelle der Branche nicht tatenlos zuschauen. Der Zusammenschluss von Dupont und Dow Chemical könnte nun aus Deutschland torpediert werden.
Chemiefabrik in Ludwigshafen. Will der deutsche Konzern jetzt doch noch den US-Rivalen DuPont übernehmen? Quelle: dpa
BASF

Chemiefabrik in Ludwigshafen. Will der deutsche Konzern jetzt doch noch den US-Rivalen DuPont übernehmen?

(Foto: dpa)

Der Chemiekonzern BASF erwägt ein Gebot für den US-Rivalen Dupont. Das Ludwigshafener Unternehmen arbeitet mit Beratern und Banken zusammen, um Vorteile einer Gegenofferte zu prüfen, erklärten am Freitag mit der Angelegenheit vertraute Personen. Schon im vergangenen Jahr habe es Gespräche mit Dupont gegeben, die dann aber eine Fusion mit Dow Chemical vorgezogen und die Gespräche beendet hätten. Sprecher von BASF und Dupont wollten sich zu den Spekulationen nicht äußern.

Dupont will eigentlich mit seinem heimischen Konkurrenten Dow Chemical zusammengehen. Die Konzerne hatten im Dezember die Rekordfusion in der Branche angekündigt. Nach dem Zusammenschluss soll der neue Gigant allerdings in drei verschiedene Unternehmen aufgespalten werden. Diese sollen sich auf die Bereiche Agrarchemie, Kunststoffe und Spezialchemikalien konzentrieren.

BASF hatte sich vor wenigen Tagen mit Blick auf Großübernahme in der Branche skeptisch geäußert. „Nicht alles was schick und groß ist, ist unbedingt wertschaffend“, sagte Konzernchef Kurt Bock Ende Februar. Doch die gesamte Branche ist in Bewegung. So wollen chinesische Investoren gerade den Schweizer Syngenta-Konzern übernehmen. Analysten hatten schon länger auf eine Reaktion aus Ludwigshafen spekuliert: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass BASF Däumchen dreht und zuschaut, wie der Kuchen in der Chemie neu verteilt wird“, erklärte Oliver Schwarz von MM Warburg.

  • Bloomberg
Startseite

Mehr zu: Bieterkampf am Horizont - BASF denkt über Dupont-Gebot nach