Bieterkampf um Stada Attraktiver Kern

Die Finanzinvestoren Cinven und Advent wetteifern um eine Übernahme des hessischen Pharmakonzerns Stada. Wird der Arzneimittelkonzern übernommen, droht die Aufspaltung. Ein Kommentar.
Der Pharmakonzern steht möglicherweise vor der Übernahme. Gleich zwei Interessenten haben das im MDax notierte Unternehmen im Visier. Quelle: dpa
Kapselproduktion bei Stada

Der Pharmakonzern steht möglicherweise vor der Übernahme. Gleich zwei Interessenten haben das im MDax notierte Unternehmen im Visier.

(Foto: dpa)

Die Ruhe währte nicht lange. Nachdem im vergangenen Jahr der aktivistische Investor Active Ownership Capital (AOC) dem Arzneimittelkonzern Stada eingeheizt hat, steht jetzt ein Bieterkampf verschiedener Finanzinvestoren bevor. Es wird wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Stada – bisher ohne Ankeraktionär und damit quasi komplett in Streubesitz – einen neuen Besitzer bekommt. Vorausgesetzt, der Preis stimmt, wird auch der größte Aktionär AOC dem Verkauf des letzten großen deutschen Generikaherstellers zustimmen.

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