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Bieterprozess Verkauf von Glaxo-Randgeschäften kommt voran

Der britische Pharmariese GlaxoSmithKline macht Dampf beim Verkauf von Randgeschäften. Laut „Financial Times“ sind Finanzinvestoren und der deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim noch im Bieterprozess.
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Der britische Pharmariese GlaxoSmithKline macht Dampf beim Verkauf von Randgeschäften. Quelle: ap

Der britische Pharmariese GlaxoSmithKline macht Dampf beim Verkauf von Randgeschäften.

(Foto: ap)

London/FrankfurtDer britische Pharmariese GlaxoSmithKline macht einem Zeitungsbericht zufolge Dampf beim Verkauf von Geschäften mit rezeptfreien Präparaten. Einige Beteiligungsfirmen sowie Unternehmen aus der Branche seien in die zweite Runde gekommen, berichtete die britische Tageszeitung „Financial Times“ am Freitag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Neben den Finanzinvestoren Bain Capital und Blackstone sei auch der deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim noch im Bieterprozess. Boehringer Ingelheim lehnte eine Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht ab. Gebote für die erste Runde waren dem Blatt zufolge am 8. August fällig gewesen. Bis Jahresende solle der Verkauf besiegelt werden.

Die vor allem in Europa und in den USA vertriebenen Mittel kamen nach früheren Angaben zuletzt auf einen Jahresumsatz von umgerechnet etwa 570 Millionen Euro. Dazu zählen die in Deutschland bekannten Nahrungsergänzungsmittel der Marke Abtei sowie das Präparat Granu Fink gegen Blasenschwäche. Analysten hatten den Verkaufserlös auf 1,5 bis 2,0 Milliarden Pfund taxiert. Glaxo will sich von den Präparaten trennen, um sich im Bereich Gesundheitsprodukte stärker auf die Kernbereiche Mundpflege, Wellness/OTC und Ernährung zu konzentrieren. Zu Glaxo gehört beispielsweise die bekannte Zahnpflege-Marke Sensodyne.

Zu den möglichen weiteren Interessenten zähle die Beteiligungsgesellschaft Thomas H Lee, berichtete die Zeitung. Auch Bayer und der belgischen Omega Pharma werde Interesse nachgesagt. Es sei aber unklar, ob sie noch Gespräche führten. Bayer lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Auch die anderen genannten Firmen wollten der Zeitung zufolge die Informationen nicht kommentiere. Für die Schlussrunde des Bieterverfahren sollen laut Zeitung die Offerten bis Ende September oder Anfang Oktober eingehen.

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  • rtr
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