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Bilanz 2004/2005 Wincor Nixdorf lässt Aktionäre am Erfolg teilhaben

Der weltweit drittgrößte Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf hat ein gutes Geschäftsjahr 2004/2005 hinter sich. Das sollen auch die Aktionäre zu spüren kriegen.

HB DÜSSELDORF. Die Dividende für 2004/2005 solle von 1,21 Euro im Vorjahr auf 2,10 Euro pro Aktieangehoben werden, kündigte Vorstandschef Karl-Heinz Stiller am Mittwoch zur Bilanzpressekonferenz in Düsseldorf an. Der im Nebenwerteindex MDax notierte Konzern aus Paderborn hat seinen Jahresumsatz von 1,58 auf 1,74 Mrd. Euro und den Überschuss von 44 auf 55 Mill. Euro erhöht. Gleichzeitig ging die Verschuldung von 234 auf 176 Mill. Euro zurück.

Für das laufende Geschäftsjahr 2005/2006, das im Oktober begonnen hat, bekräftigte Stiller die Ziele: „Wir gehen von einer Steigerung des Umsatzes um 8 und des operativen Ergebnisses um 10 Prozent aus“, sagte er. Der operative Gewinn (Ebita) lag im nun angebschlossenen Geschäftsjahr bei 137 Millionen Euro. Auch 2005/2006 dürfen die Aktionäre demnach auf eine höhere Dividende hoffen. Wincor halte daran fest, etwa die Hälfte des Überschusses auszuschütten, so Stiller.

Vor dem Hintergrund des anhaltenden Wachstums der Weltwirtschaft gehe er von weiteren Zuwächsen im Geschäft mit Banken und Handelsunternehmen aus, erklärte Stiller. In beiden Branchen bestehe anhaltender Wettbewerbsdruck und damit der Trend zu Restrukturierungen und Modernisierungen im Filialgeschäft, wovon Wincor profitiere. Zudem setze der Konzern auf die Ausweitung seiner Geschäftsaktivitäten in benachbarte Branchen, wie etwa Lotterie- und Postunternehmen oder Gastronomie- und Tankstellenfilialisten. Die jüngsten Erfolge bei Outsourcing-Projekten und Leergut-Rücknahmesystemen bestärke ihn in seiner optimistischen Prognose, so Stiller.

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