Bilanz 2014 BMW vermeldet vor Chefwechsel Rekordzahlen

BMW hat im vergangenen Jahr erneut Rekordzahlen verbucht und das fünfte Jahr in Folge neue Bestwerte erzielt. Der Autobauer verdiente unter dem Strich 5,8 Milliarden Euro – mehr als je zuvor in der Firmengeschichte.
Update: 12.03.2015 - 14:40 Uhr Kommentieren
Der Autobauer hat erneut ein Rekordjahr absolviert. Quelle: dpa
BMW-Mitarbeiter im Werk Dingolfing

Der Autobauer hat erneut ein Rekordjahr absolviert.

(Foto: dpa)

MünchenBMW-Chef Norbert Reithofer verabschiedet sich mit einem Rekordgewinn von der Konzernspitze. Unter seiner Führung fuhr der erfolgsverwöhnte Oberklasse-Autobauer 2014 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 8,7 Milliarden Euro ein. Das sind 10,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor und sogar noch etwas mehr als das bis dato angekündigte Plus. Die Bayern profitieren davon, dass sie viele neue Pkw-Modelle am Start hatten, für die Kunden mehr Geld bezahlen. Außerdem sind große Limousinen und Geländewagen gefragt, die ebenfalls mehr abwerfen als kleine Autos.

Reithofer sagte am Donnerstag, BMW habe trotz vieler Marktschwankungen neue Bestmarken bei Absatz, Umsatz und Konzernergebnis erzielt. Nach fünf Rekordjahren in Folge liegt für Nachfolger Harald Krüger, der sein neues Amt Mitte Mai antritt, die Latte hoch.

Wie hoch genau, das dürfte sich bei der Bilanzpressekonferenz nächste Woche zeigen - dort gibt BMW meist eine konkrete Prognose für das laufende Jahr. Vorerst bekräftigte Reithofer lediglich, dass der Absatz 2015 dank 15 neuer und überarbeiteter Modelle erneut auf einen Höchstwert steigen soll. Im vergangenen Jahr lieferte der Konzern weltweit mehr als zwei Millionen Fahrzeuge seiner drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce aus.

Pro verkauftem Pkw blieb zudem mehr Geld hängen: In der Autosparte zog die Rendite (Ebit-Marge) auf 9,6 Prozent an. Damit lagen die Münchner genau gleichauf mit dem Ingolstädter Rivalen Audi, der als Teil des riesigen Volkswagen-Konzerns leichter Kosten sparen kann und meist mit der höchsten Marge unter den drei Oberklasse-Konkurrenten brilliert. Daimler wies für 2014 eine Gewinnspanne von 8,1 Prozent in der Pkw-Sparte aus.

Aktionäre erhalten höhere Dividende
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