Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bilanz Schott macht mit Glas glänzendes Geschäft

Der Technologiekonzern Schott hat das Geschäftsjahr 2005/2006, das am 30. September endete, mit einem deutlichen Plus bei Gewinn und Umsatz abgeschlossen. Die Zukunft sieht der Vorstand positiv. Das bekommen die Mitarbeiter – auch die deutschen – zu spüren.

HB MAINZ. Die Erlöse des Spezialglasherstellers wuchsen vorläufigen Zahlen zufolge dank einer Übernahme und Zuwächsen in allen Segmenten im Vorjahresvergleich um 19 Prozent auf 2,23 Mrd. Euro, wie der Vorstandsvorsitzende der Schott AG, Udo Ungeheuer, am Donnerstag in Mainz mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) erhöhte sich um 34 Prozent auf 193 Mill. Euro. Für weitere Angaben verwies Ungeheuer auf die Bilanzpressekonferenz am 8. März 2007. Bei Vorsteuerergebnis und Jahresüberschuss gebe es einen „deutlichen Schritt nach oben“, sagte er, ohne weitere Angaben zu machen.

Der Konzern, der der Carl-Zeiss-Stiftung gehört, produziert unter anderem Gläser für Flachbildschirme, Arzneimittel-Ampullen und die Solarindustrie sowie für Haushaltstechnik. Die Mitarbeiterzahl wuchs 2005/2006 um 200 auf etwa 16 850, davon 7 200 im Inland.

Zum laufenden Geschäftsjahr sagte Ungeheuer, nach den ersten beiden Monaten zeichne sich ab, dass bei konstanten Wechselkursen und gleich bleibendem Ölpreis mit einer positiven Entwicklung zu rechnen sei. „Aus heutiger Sicht wird das Geschäftsjahr 2006/2007 zufriedenstellend verlaufen.“ Schott wolle das Jahr vor allem zur Ertragssteigerung nutzen und in den beiden darauf folgenden Jahren „sehr kräftig“ wachsen. Zahlen nannte Ungeheuer nicht. Er kündigte für das laufende Jahr Investitionen von 290 Mill. Euro (2005/2006: 313 Mill. Euro) an, von denen 150 Mill. Euro in die deutschen Standorte fließen sollen. Schwerpunkt seien dabei die Aktivitäten für Display-Glas und Solartechnik am Standort Jena.

Ungeheuer betonte, der Konzern wolle sich verstärkt in Asien engagieren, wo bis 2010 gut 30 Prozent des Konzernumsatzes erzielt werden sollen (2005/2006: 19 Prozent). So werde Schott in diesem Jahr als erster internationaler Hersteller von pharmazeutischen Primärverpackungen aus Glas in China mit einer Produktion von Ampullen und Fläschchen starten.

Startseite
Serviceangebote