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Bilanzcheck Merck Dombau zu Darmstadt

Der scheidende Merck-Chef Karl-Ludwig Kley vergleicht sein Werk mit einer Kathedrale. Doch es gibt noch Baustellen beim Darmstädter Konzern: Nach mehreren großen Zukäufen sucht Merck nun neue Wege zum Wachstum.
29.04.2016 - 06:00 Uhr
Das Unternehmen setzt große Hoffnungen auf neu entwickelte Krebsmittel. Quelle: dpa
Merck-Logo vor dem Innovationszentrum des Unternehmens in Darmstadt

Das Unternehmen setzt große Hoffnungen auf neu entwickelte Krebsmittel.

(Foto: dpa)

Frankfurt Umsatz verdoppelt, Betriebsgewinn verdoppelt, 115 Prozent Kurssteigerung. Nach knapp zehn Jahren an der Spitze des Darmstädter Merck-Konzerns kann sich Firmenchef Karl-Ludwig Kley mit einer ordentlichen Erfolgsbilanz verabschieden. Unter seiner Führung ist Merck nicht nur größer geworden. Das Traditionsunternehmen hat sich durch drei bedeutende Akquisitionen vielmehr auch in seiner Struktur grundlegend gewandelt.

Kley selbst griff im Interview mit dem Handelsblatt jüngst zum Bild des Kirchenbaus, um den Wandel in Darmstadt zu beschreiben: „Ich habe das Kirchenschiff gebaut, Herr Oschmann setzt jetzt die Kuppel drauf, und das kann ja, nach dem Vorbild von Filippo Brunelleschi, gern eine besonders große sein.“

Der scheidende Merck-Chef hat dabei vor allem die Herausforderung vor Augen, den Konzern nun mit neuem organischem Wachstum voranzubringen. Das gilt vor allem im Pharmageschäft, in dem Merck lange mit Problemen kämpfte, nun aber große Hoffnungen auf neu entwickelte Krebsmittel setzt.

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