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Billiges Geld Evonik finanziert den Milliarden-Zukauf

Mit Anleihen bei mehr als 200 Investoren finanziert Evonik die milliardenschwere Übernahme in den USA. Der Essener Spezialchemie-Konzern braucht insgesamt 3,5 Milliarden Euro für den Erwerb der Air-Products-Sparte.
30.08.2016 - 22:51 Uhr
Das Logo von Evonik leuchtet an der Zentrale in Essen. Quelle: dpa
Evonik

Das Logo von Evonik leuchtet an der Zentrale in Essen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Spezialchemie-Konzern Evonik hat die Finanzierung seiner milliardenschweren Übernahme in den USA unter Dach und Fach gebracht. Das Essener Unternehmen platzierte am Dienstag drei Anleihen über insgesamt 1,9 Milliarden Euro bei mehr als 200 institutionellen Investoren, wie Evonik mitteilte. Den Rest der 3,5 Milliarden Euro schwere Übernahme des Spezialadditiv-Geschäfts von Air Products finanziert Evonik mit eigenen Mitteln.

Eigentlich hatte das Unternehmen sie nur zur Hälfte mit Fremdkapital bezahlen wollen. Doch die Zinsen für die Anleihen sind günstig wie nie: Eine 650 Millionen Euro umfassende Tranche mit viereinhalb Jahren Laufzeit wird mit null Prozent verzinst.

Die achtjährige, 750 Millionen Euro schwere Anleihe-Tranche hat einen Kupon von 0,375 Prozent, die zwölfjährige Tranche über 500 Millionen Euro verzinst sich mit 0,75 Prozent. Evonik-Finanzchefin Ute Wolf sprach von „sehr attraktiven Konditionen“.

Die Anleihen seien deutlich überzeichnet gewesen. Im Schnitt zahlt Evonik damit auf seine Verbindlichkeiten am Kapitalmarkt 0,74 Prozent Zinsen pro Jahr. Bisher waren es 1,35 Prozent. Die Platzierung wurde organisiert von Barclays, BNP Paribas, der Deutschen Bank, HSBC, JP Morgan und Societe Generale.

Die umsatzstärksten deutschen Chemiekonzerne
Platz 10
1 von 10

Lanxess

Umsatz 2015: 7,9 Milliarden Euro

Quelle: Verband der chemischen Industrie

(Foto: Lanxess)
Platz 9
2 von 10

Covestro AG

Umsatz 2015: 12,08 Milliarden Euro

(Foto: dpa)
Platz 8
3 von 10

Merck KgaA

Umsatz 2015: 12,85 Milliarden Euro

(Foto: Merck)
Platz 7
4 von 10

Evonik

Umsatz 2015: 13,51 Milliarden Euro

(Foto: dpa)
Platz 6
5 von 10

Boehringer Ingelheim

Umsatz 2015: 14,80 Milliarden Euro

(Foto: Boehringer)
Platz 5
6 von 10

Linde

Umsatz 2015: 17,94 Milliarden Euro

(Foto: dpa)
Platz 4
7 von 10

Henkel

Umsatz 2015: 18,09 Milliarden Euro

(Foto: dpa)
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