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Billigimporte aus China Europas Solarfirmen schmieden Bündnis

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Solarindustrie für Peking Schlüsselindustrie

Solarworld-Chef Frank Asbeck sagte dem Handelsblatt, die Klage in Brüssel ziele nicht darauf, die Preise für Solarmodule zu erhöhen, „sondern der desaströse Preiskampf muss gestoppt werden.“ Für Solarworld führt deshalb kein Weg an der Klage vorbei.

Asbeck wirft der Regierung in Peking schon seit Jahren massive Export-Subventionen für die heimische Solarwirtschaft vor. Auf seine Initiative hin hatten die US-Wettbewerbsbehörden im Mai Strafzölle gegen chinesische Firmen in den USA verhängt. Anbieter wie Suntech und Trina müssen nun auf ihre Importe Zölle von 31 Prozent und mehr bezahlen.

Für Peking ist die Solarindustrie eine Schlüsselindustrie. Im aktuellen Fünf-Jahres-Plan ist ein Fahrplan festgelegt, mit dem die Solarfirmen die Weltspitze übernehmen sollen. Dazu soll die Fertigungskapazität massiv ausgebaut und die Kosten massiv gesenkt werden.
Bereits jetzt sorgen die gewaltigen Überkapazitäten für einen enormen Preisverfall. Die meisten Unternehmen weltweit schreiben rote Zahlen, auch die chinesischen Firmen. Viele deutsche mussten Insolvenz anmelden. Asbeck freut sich deshalb „sehr darüber, dass es möglich war, ein so großes Bündnis europäischer Hersteller zu schmieden, die für fairen Wettbewerb in Europa eintreten“.

Experten sehen schwarz für Solarbranche

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22 Kommentare zu "Billigimporte aus China: Europas Solarfirmen schmieden Bündnis "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Europas Solarfirmen schmieden Bündnis, zuerst sollten die deutschen Politiker abgewatscht werden.

    Wie können unsere Politiker so unvernünftig sein, die Subventionen der Solarindustrie dermaßen zu kürzen. Mit einer Kürzung von etwa 2% bis 5% jährlich konnte sich die Solarindustrie hervorragen einstellen.
    Leider erfolgten brachiale Kürzungen, die zahlreiche Solarmodulhersteller geradewegs in die Insolvenz getrieben haben. Das ist ein wirtschaftlich verheerendes Ergebnis. Vielleicht wollten unsre Politiker sparen, um den ESM zu füttern.

    Die Solarenergie schafft Unabhängigkeit und die Dezentralisierung bringt erhebliche Vorteile. Wer eine Wechselrichteranlage auf dem Dach hat, kann sich glücklich schätzen. Dreht der Stromanbieter den Saft ab, kein Problem, der Strom ist durch Akku-Speicher und Wandler im Haus gesichert.

    Die Chinesen unterstützen die Solarindustrie gewaltig. Und Deutschland dreht der Technik den Hahn zu. Wo bleibt der Aufschrei der Partei Bündnis 90 / Die Grünen. Diese Partei ist doch für saubere Ökologie, oder nicht mehr?

  • Hallo ich meine, dass Sie sich einen dicken Oekobären haben aufbinden lassen. Die Versorger haben sehr reichliche Rückstellungen für die Entsorgung des abgebrannten Kernbrennstoffs wie auch der Kraftwerke gebildet.

    Vandale

  • Lieber Vandale,

    wenn kommerziell erzeugter Atomstrom in Deutschland nie "gefördert" wurde, frage ich mich wer denn die Kosten für die Atommüll Einlagerung der nächsten Jahrtausende tragen soll und schon trägt. Ich gehe mal davon aus, das dass nicht die Atomkraftwerksbetreiber sind, sondern der Staat. Somit handelt es sich um eine unüberschaubare, gigantische Subventionierung des Atomstroms.
    Also lieber denken, bevor man Kommentare schreibt... Sechs, setzen!

  • Hi Mx1...

    Zum ersten wurde kommerziell erzeugter Atomstrom in Deutschland nie "gefördert". Weder mir, noch Verwandten und Bekannten die jahrzehntelang in Branche tätig waren ist eine derartige Subventionierung bekannt. Ich meine Sie haben Greenpeace Phantasien übernommen.

    Wenn Deutschland einigermassen bei Verstand bleibt, hat man in Deutschland gute Chancen dauerhaft eine steigende Rolle im Maschinenbau zu halten. Die Nischen der Maschinenbauer sind oft zu speziell (klein) um von ausländischen Konzernen bedient zu werden. Genauigkeit, Detailverliebtheit, direkte Kommunikation Kunde-Hersteller, Kundendienst stellen sicher, dass eine Maschine eben zuverlässiger funktioniert. In einer Funktion im Mittleren Osten habe ich mit Zustimmung des Managements beispielsweise mehrfach Deutsche Maschinen zum 2 1/2 fachen Preis asiatischer gekauft. Die Erforderniss einer unterbrechungsfreien 24/7 Produktion hat dies gerechtfertigt.

    Anderes Beipiel...Die US Kernkraftwerke erreichten in den 70er Jahren aufgrund des grosszügigen Umgangs mit Fehlern und Qualität knapp 50% Verfügbarkeit. Die Deutschen 65 - 80%. Dies hat sich erst in den 90er Jahren auf eine technische Verfügbarkeit von 90% angeglichen. Gerade bei komplexen Erzeugnissen ist präzises Handeln gutausgebildeter MA vorteilhaft.

    Natürlich kann man auch diese Branche mit sozialistischen Ideen, ökoreligiösen Energiepreisen etc. zerstören.

    Vandale

  • @lutter105030
    Bisher kenne ich nur die Förderung über die installierten Anlagen. Und um das geht es. Hier ist egal, ob ein chinesisches oder deutsches Modul auf dem Dach ist. Die Förderung ist die Gleiche. Und wenn hier die Chinesen durch Preisdumping sich Vorteile verschaffen, so muss dies unterbunden werden.
    Alternative: Förderung abschaffen, dann bekommen die Chinesen auch nix extra.
    Problem ist, dass die Atomstromerzeugung ersetzt werden muss. Das geht vielleicht erstmal nur durch einen Kraftakt. Die Kosten hier sind aber Peanuts im Vergleich dazu, was uns die Schuldenkrise unserer südeuropäischen Nachbarn kostet. Nicht dass wir keine Schulden hätten, aber Deutschland würde es wohl grade noch so hinkriegen. Mit ESM und dem alternativlosen EURO wirds eh bald richtig krachen. Dann brauchen wir uns um irgendwelche Subventionen und Förderungen keine Gedanken mehr machen.

  • 50% der Investitionssumme in Ostdeutschland kommt vom Bund. Ist doch schon mal eine ganze Menge - für eine Industrie, bei der die Löhne und Gehälter nicht wirklich sehr wichtig sind im Vergleich zu den Maschinen und Anlagen.

  • @vandale
    Sie mögen recht haben mit dem Vergleich zur Steinkohle. Dann sollte man aber auch die Förderung für den Atomstrom komplett einstampfen.
    Was hier noch an Kosten auf den Steuerzahler zukommen wird, kann noch gar nciht errechnet werden.
    Was bleibt dann noch?

    Davon abgesehen, habe ich nicht verlangt, dass die Subventionen weiterbestehen, sondern nur, dass wenn es schopn Subventionen gibt, diese nicht kampflos an die Chinesen abgeben müssen. Wenn schon Subventionen, dann wenigstens ein gerechter Anteil für deutsche Firmen.

    Und was den wettbewerbsfähigen Maschinenbau angeht, das sit nur eine Frage der Zeit, bis die Chinesen hier ebenfalls alles überrollen.
    Erst Bekleidung und Spielzeug, dann Elektronikartikel, Solarmodule, Flugzeugbau, Fahrzeugbau, Maschinenbau etc.
    Zum Schluss wird es wie in Afrika, wir verkaufen unsere Ackerflächen an China.

    Glauben Sie wirklich, dass wir hier auf lange Sicht, bei der Art und Weise, wie wir oder besser gesagt unsere Firmen unser Know How an die Chinesen verschenken auch nur irgendwo noch eine Rolle speilen werden.
    Der Wirtschaftskrieg läuft schon lange. Wir merken es nur nicht. Für ein paar Euros werden von Managern, die eh nur Quartalsziele kennen, alles Know How geopfert.
    China denkt nicht in Quartalen, China denkt langfristig.
    Das läuft immer gleich ab. Einstieg in eine Produktsparte mit Billigprodukten, danach werden insolvennte kleine Unternehmen gekauft, halt müssen sie ja nicht, durch die Joint Ventures wird ihnen ja alles geschenkt. Danach Produktion von hochwertigen Produkten in dieser Sparte, anschließend durch Preisdumping die Konkurenten aus dem Markt drängen.

  • @Bert
    Welche Subventionen meinen Sie im Einzelnen?

  • Oh ja,dann brechen wieder strahlende stinkende Zeiten an und die Konzerne können endlich wieder nachihrem Gutdünken über den Energiemarkt herrschen.
    So wird es aber nicht kommen,lieber Dinosaurier,akzeptieren Sie dass Ihr ´Traum aus ist.

  • Ach die Solarbranche wurde nach "sozialistischer Manier gepäppelt"!?!?!
    Alle anderen Energiearten,die uns schlimmste Gefahren und Umweltbelastungen gebracht haben,für die wir teilweise heute noch keine Lösung wissen,haben es natürlich ganz aus eigener Kraft,ohne Förderung,zu Rentabilität gebracht.Wollen Sie uns das weiß machen?Ich lese in letzter Zeit eine Menge Polemik gegen die Erneuerbaren Energien,bei denen man das Gefühl nicht los wird,dass hier ein schlechter Verlierer(die Atomkonzerne)nochmal nach tritt.Das ist menschlich verständlich,aber wenn Sie sich schon über verschwendetes Geld echauffieren möchten,dann kann ich Ihnen Schauplätze zeigen,die dies wirklich verdient haben.Wäre die Solartechnik so wenig attraktiv,wie uns ständig aus bestimmten Richtungen suggeriert wird,dann würden die Chinesen mitnichten so hart an einer Weltmarktführung arbeiten.

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