Biosprit E10 Volkswagen wehrt sich gegen Vorwürfe

Der Autobauer Volkswagen wehrt sich gegen den Vorwurf mangelnder Informationen über die Einführung des Biosprits E10. Das Unternehmen verweist auf eine Service-Nummer - und eine Liste der nicht E10-tauglichen Motoren.
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VW-Lupo mit FSI-Motor. Nach eigenen Angaben hat Volkswagen die Verbraucher beim Thema Biosprit ausreichend informiert. Quelle: ap

VW-Lupo mit FSI-Motor. Nach eigenen Angaben hat Volkswagen die Verbraucher beim Thema Biosprit ausreichend informiert.

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WolfsburgDer Autobauer Volkswagen hat Vorwürfe mangelnder Informationen über die Einführung des Biosprits E10 zurückgewiesen. Es sei eine Service-Nummer eingerichtet worden und es sei eine Liste der nicht E10-tauglichen Motoren beim ADAC hinterlegt worden, sagte ein Sprecher am Montag in Wolfsburg.

Bei Volkswagen betreffe das nur "einen sehr, sehr geringen Anteil" von Autos. Es gehe dabei um in den Jahren von 2001 bis 2005 gebaute Modelle von Lupo, Polo, Golf, Bora und Touran mit FSI-Motoren. In diesen Autos mit direkt einspritzenden Benzinmotoren sei die Einspritzpumpe nicht auf E10 angelegt.

Jeder Autofahrer könne mit der Angabe der Motor-Kennbuchstaben, die aus dem Kfz-Schein erkenntlich seien, erfahren, ob sein Auto Biosprit-tauglich sei. Die betroffenen Fahrer hätten aber nicht aktiv angeschrieben werden können, weil VW die Anschriften der Fahrer nicht habe - aus datenschutzrechtlichen Gründen, sagte ein Sprecher.

  • dpa
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