Biotech-Branchenprimus Amgen gibt Forschung den Vorzug vor Gewinn

Der weltgrößte Biotechnologiekonzern Amgen investiert kräftig in Forschung und Entwicklung - das hat sich nun im Quartalsgewinn niedergeschlagen. Trotzdem meldet Amgen gute Zahlen - und einen optimistischen Ausblick.
Update: 24.01.2013 - 02:17 Uhr Kommentieren
Der Eingang des Amgen-Sitzes in Fremont, Kalifornien. Quelle: dapd

Der Eingang des Amgen-Sitzes in Fremont, Kalifornien.

(Foto: dapd)

New YorkDer weltgrößte Biotechnologiekonzern Amgen hat im vierten Quartal weniger Gewinn erzielt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Überschuss sei auf 788 Millionen Dollar von 934 Millionen Dollar gesunken, teilte der Branchenprimus am Mittwoch mit.

Das Unternehmen erklärte den Ergebnisrückgang unter anderem mit höheren Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Ohne Sonderposten belief sich der bereinigte Gewinn je Aktie auf 1,40 Dollar.

Damit übertraf Amgen die durchschnittlichen Analystenerwartungen um zwei Cent. Der Umsatz erhöhte sich um elf Prozent auf 4,42 Milliarden Dollar.

Für 2013 prognostiziert der Konzern einen Umsatz von 17,8 bis 18,2 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn von 6,85 bis 7,15 Dollar je Anteilsschein. Experten gehen von 17,7 Milliarden Dollar für den Umsatz und 6,99 Dollar Gewinn pro Dividendenpapier aus.

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