Biotech-Firma Morphosys forscht weiter an Krebs-Wirkstoff MOR 202

Auch ohne den US-Konzern Celgene will das Biotech-Unternehmen Morphosys weiter an seinem Krebs-Wirkstoff arbeiten: MOR 202 werde gerade in einer klinischen Phase geprüft. Der Firmenchef ist optimistisch.
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„Wir halten den Wirkstoff nach wie vor für aussichtsreich.“ Quelle: dpa
Medikamente (Symbolbild)

„Wir halten den Wirkstoff nach wie vor für aussichtsreich.“

(Foto: dpa)

Das Biotech-Unternehmen Morphosys will auch nach der beendeten Partnerschaft mit dem US-Konzern Celgene den Wirkstoff MOR 202 weiter erforschen. „Manchmal wird innerhalb eines Partner-Unternehmens, in diesem Fall Celgene, ein Projekt plötzlich anders bewertet, und dann muss man eben Konsequenzen ziehen“, sagte Morphosys-Chef Simon Moroney der „Welt am Sonntag“. MOR 202 werde gerade in einer klinischen Phase geprüft.

„Wir halten den Wirkstoff nach wie vor für aussichtsreich.“ Ergebnisse dürften am Jahresende vorliegen. „Und dann entscheiden wir. Ohne Frage liegt der US-Konzern Johnson & Johnson mit seinem Wirkstoff weiter vorn und wird vermutlich als Erster ein Medikament in diesem Segment auf den Markt bringen. Aber das allein entscheidet nicht über Erfolg oder Misserfolg.“

Der Morphosys-Wirkstoff könnte eines Tages gegen bestimmte Formen von Krebs eingesetzt werden. Nach der beendeten Partnerschaft mit Celgene war der Aktienkurs des Münchner Unternehmens zeitweise um rund ein Fünftel abgestürzt.

  • rtr
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