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Biotech-Firma Zuversicht bei Morphosys steigt nach Lizenzdeal mit Novartis

Die Partnerschaft mit dem Pharmariesen verleiht der deutschen Biotechfirma Aufwind. Davon profitiert Morphosys auch an der Börse.
06.11.2018 - 12:09 Uhr Kommentieren
Zuversicht bei Morphosys steigt Quelle: Reuters
Novartis

Der operative Gewinn von Morphosys schoss wegen einer 47,5 Millionen Euro schweren Vorauszahlung von Novartis auf gut 30 Millionen Euro

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die Partnerschaft mit dem Schweizer Pharmakonzern Novartis gibt Morphosys Schub. Im dritten Quartal stieg der operative Gewinn (Ebit) vor allem dank einer 47,5 Millionen Euro schweren Vorauszahlung von Novartis auf gut 30 Millionen Euro, wie die operative Gewinn (Ebit) vor allem dank einer 47,5 Millionen Euro schweren Vorauszahlung von Novartis auf gut 30 Millionen Euro

Der Umsatz legte auf 55 Millionen von 15 Millionen Euro zu, auch dank steigender Tantiemen für das Schuppenflechte-Mittel Tremfya des Partners Janssen. Es ist der erste von einem Partner entwickelte Antikörper aus den Laboren von Morphosys, der es bislang auf den Markt geschafft hat.

Die Gesellschaft bekräftigte ihre im Sommer angehobenen Ziele, die einen Umsatz von 67 bis 72 Millionen Euro und einen operativen Verlust von 55 bis 65 Millionen vorsehen. Das Unternehmen hofft nun aber, beim Umsatz das obere Ende der Spanne zu erreichen.

An der Börse kam das gut an: Morphosys-Aktien legten am Dienstagvormittag um mehr als 5,5 Prozent auf 100,40 Euro zu. Ursprünglich war die Firma für dieses Jahr bei einem Umsatz von 20 bis 25 Millionen Euro von einem Verlust von bis zu 120 Millionen Euro ausgegangen.

Dem Unternehmen kommen allerdings Zahlungen aus der Partnerschaft mit Novartis zur Entwicklung und Vermarktung eines Antikörpers zur Behandlung von Neurodermitis zu Gute. Fortschritte macht Morphosys auch mit seinem Antikörper unter dem Namen MOR208, der in drei klinischen Studien zur Behandlung von Blutkrebserkrankungen erprobt wird und das am weitesten fortgeschrittene Programm des Unternehmens ist.

Nach positiven Zwischenergebnissen aus einer Studie mit MOR208, die im Dezember auf dem Fachkongress ASH in San Diego näher vorgestellt werden sollen, will das Unternehmen Ende 2019 in den USA die Zulassung für den Wirkstoff beantragen.

  • dpa
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