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Biotechnologie-Forschung wird ausgebaut Fresenius setzt auf Antikörper- und Zelltherapien

Der Gesundheitskonzern Fresenius will seine Biotechnologie-Aktivitäten ausbauen. Dabei werde sich das Unternehmen auf Antikörper- und Zelltherapien konzentrieren.

HB FRANKFURT. Mit Antikörpertherapien sollen unter anderem Krebsbehandlungen entwickelt werden. Hierzu zählen die Antikörper Removab und Rexomun. Zelltherapien sollen bei Behandlungen von AIDS-Kranken und bei Organtransplantationen eingesetzt werden. Noch schreibe der Bereich rote Zahlen, da bislang nur mit dem Antikörper ATG-Fresenius S Erlöse erzielt werden. Für 2004 rechnet Fresenius in seiner Biotech-Sparte mit einem Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 28,9 Mill. €.

Fresenius hatte bereits im September eine Phase I/II-Studie mit dem Antikörper Removab zur Behandlung von Bauchwassersucht (Aszites) bei Eierstockkrebs abgeschlossen. Weitere Studien seien geplant, teilte Fresenius mit. Erste Studien zu Removab für die Behandlung von Bauchfellkrebs und nicht kleinzelligem Lungenkarzinom hätten bereits begonnen. Zudem seien Untersuchungen zur Dosierung und möglichen Nebenwirkungen von Rexomun zur Therapie von Brustkrebs angelaufen. Im laufenden Jahr seien für die Antikörperprojekte Forschungsausgaben von 16,9 Mill. € geplant - sechs Mill. € davon für die klinische Entwicklung. „Wenn alles nach Plan läuft, werden im Jahr 2006 15 Mill. € für die klinische Entwicklung anfallen“, sagte ein Sprecher. 2002 hatte Fresenius insgesamt 138 Mill. € investiert.

Removab und Rexomun, die beide von dem Fresenius-Biotech-Partner Trion-Pharma entwickelt wurden, zählen den Angaben zufolge zu einer neuen Generation von Antikörpern - so genannte trifunktionale Antikörper. Ziel sei es, nach einer Operation, eventuell zurückgebliebene Tumorzellen zu bekämpfen und so die Entstehung von Metastasen zu verhindern.

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