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Biotechunternehmen BionTech beauftragt angeblich Banken für Börsendebüt

Für ihren bis zu 800 Millionen Dollar schweren Börsengang holt sich BionTech Insidern zufolge zwei Geldhäuser ins Boot: Die Bank of America und JP Morgan.
Update: 12.03.2019 - 23:27 Uhr Kommentieren
BionTech will an die US-Technologiebörse Nasdaq. Quelle: Reuters
Biotechnologin im Labor

BionTech will an die US-Technologiebörse Nasdaq.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Das Mainzer Biotechunternehmen BionTech hat Insidern zufolge Banken für einen Börsengang an der US-Technologiebörse Nasdaq mandatiert. Beauftragt worden seien die Bank of America sowie JP Morgan, sagten mehrere mit der Sache vertraute Personen. Der Börsengang könnte bis zu 800 Millionen Dollar schwer sein und im Verlauf des vierten Quartals oder Anfang 2020 stattfinden. Biontech könnte dabei mit rund vier Milliarden Dollar bewertet werden – das könnte sich aber noch ändern, ebenso wie das Zeitfenster für den Gang aufs Parkett.

BionTech äußerte sich zurückhaltend zu dem Bericht. „Die Firma wird auch weiterhin verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund des Finanzierungsbedarfs und des Marktumfeldes prüfen“, sagte eine Sprecherin. „Ein Börsengang wäre eine mögliche Option.“

Spekulationen über einen Börsengang des Unternehmens gibt es bereits seit längerem. Im Januar 2018 hatte Biontech in einer Finanzierungsrunde 270 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt und war dabei mit 2,3 Milliarden Dollar bewertet worden. Die 2008 gegründete BionTech hat sich auf die Entwicklung von personalisierten Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten spezialisiert. Zu den Partnern gehören Pharmariesen wie Pfizer und Sanofi. Wichtigste Kapitalgeber von BionTech sind die Gebrüder Strüngmann, die den Generikahersteller Hexal an Novartis verkauft hatten und einen Anteil von mehr als 50 Prozent halten.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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