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Bis 2014 Fiat erwartet schwache Nachfrage in Europa

Zur Not eben Exporte in die USA: Der Fiat-Chef rechnet auf seinem Heimatkontinent mit einer schwachen Nachfrage, die mindestens zwei Jahre anhaltenden werde. Dies könnte auch zu harten Einschnitten führen.
24.02.2012 - 08:57 Uhr Kommentieren
Fiat-Stand auf der Auto Show in Toronto. Quelle: dapd

Fiat-Stand auf der Auto Show in Toronto.

(Foto: dapd)

Mailand Fiat stellt sich auf eine längere Durststrecke auf dem europäischen Automarkt ein. Die Nachfrage in Europa werde noch eine ganze Zeit lang niedrig bleiben, sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne der Zeitung „Il Corriere della
Sera“ (Freitagausgabe). Diese Entwicklung werde „mindestens bis 2014“ anhalten. Die Produktionskapazitäten in der Branche seien zu groß.

Marchionne verwies darauf, dass Fiat Autos in die USA exportieren könne. Sollten diese Pläne nicht so aufgehen wie erhofft, könnte der Konzern zwei seiner fünf Fertigungsstätten in Italien schließen, sagte Marchionne, der auch Chef der Konzerntochter Chrysler ist. Das Investitionsvolumen von Fiat im laufenden Jahr bezifferte er auf sieben Milliarden Euro. Das Unternehmen brauche keine Kapitalerhöhung.

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