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Blohm+Voss Bremer Lürssen-Werft bekräftigt Angebot

Die Bremer Lürssen-Werft hat ihr Interesse am Hamburger Wettbewerber Blohm+Voss heute bekräftigt. Die Hamburger lehnen das Angebot ab. Auch der Eigner von Blohm+Voss, ThyssenKrupp, will die Werft nicht an Lürssen verkaufen.
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Dock von Blohm+Voss auf der  Elbe. Quelle: dpa

Dock von Blohm+Voss auf der Elbe.

(Foto: dpa)

Bremen/HamburgDie Bremer Lürssen-Werft hat im Verkaufspoker um den Hamburger Konkurrenten Blohm+Voss ihr Interesse bekräftigt, die gesamte Blohm+Voss-Gruppe kaufen zu wollen. Ausgenommen seien lediglich Aufträge zum Bau einer Korvette und eines Einsatzgruppenversorgers, da diese bereits 2012 abgeliefert würden, hieß es heute in einer Mitteilung der Bremer Werft.

In der Unternehmensmitteilung heißt es: „Lürssen setzt dabei darauf, mit einer hoch-qualifizierten Mannschaft beider Unternehmen in Europa auf Augenhöhe zu bleiben.“ Man sei davon überzeugt, dies sei am besten mit einer kompakten und integrierten Werft möglich. Lürssen arbeitet seit langem mit Blohm+Voss beim Bau von Fregatten und Korvetten zusammen. Bei Megajachten sind die beiden Unternehmen dagegen Konkurrenten.

Belegschaft und Management von Blohm+Voss hatten dem Angebot von der Weser am Freitag eine eindeutige Absage erteilt. Es sollten auch keine Verkaufsgespräche mit Lürssen geführt werden.

ThyssenKrupp hatte die zivilen Aktivitäten von Blohm+Voss zum Verkauf gestellt, nachdem eine angepeilte Übernahme durch Abu Dhabi Mar nach mehr als eineinhalb Jahren geplatzt war. Die Verhandlungen mit dem britischen Fonds Star Capital Partners laufen und sollen in den kommenden Monaten abgeschlossen werden.

„Das Angebot von Lürssen zielte nicht auf das Unternehmen, sondern auf die Öffentlichkeit“, hatte Hans Christoph Atzpodien, Vorstandschef der ThyssenKrupp-Schiffbausparte, am Freitag gesagt. Lürssen wolle lediglich die Vermögenswerte übernehmen, alle Kosten und Risiken solle dagegen weiterhin ThyssenKrupp tragen.

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