BMW, Audi, Mercedes Die Zukunft des Autos liegt im Leichtbau

Leichtbau gilt in der Autobranche gerade in Zusammenhang mit alternativen Antrieben als Schlüsseltechnologie. Die Unternehmensberatung McKinsey prognostiziert gewaltiges Wachstum. Was das für deutsche Autobauer bedeutet.
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Ein Beispiel für Leichtbauweise unter Einsatz von Karbonfasern: der BMW i8 bei seiner Präsentation in den USA mit Schauspielerin Paula Patton. Quelle: Reuters

Ein Beispiel für Leichtbauweise unter Einsatz von Karbonfasern: der BMW i8 bei seiner Präsentation in den USA mit Schauspielerin Paula Patton.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfDie Autobauer müssen den Anteil von Leichtbauteilen bis zum Jahr 2030 mehr als verdoppeln – auf zwei Drittel. Zu diesem Schluss kommt die Unternehmensberatung McKinsey in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Der Leichtbaumarkt werde sich in diesem Zeitraum auf 300 Milliarden Euro wachsen, das ist mehr als eine Vervierfachung im Vergleich zum Jahr 2010.

Es gibt für die Autobauer zwei Hauptgründe, die höheren Kosten für Leichtbau in Kauf zu nehmen: der beispielsweise von der EU-Kommission vorgeschriebene reduzierte Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) und als Ausgleich für die dadurch verursachte Gewichtszunahme der Antriebe. Denn rein elektrogetriebene Fahrzeuge wiegen rund eine Vierteltonne mehr als Autos mit herkömmlichem Verbrennungsmotor. „In Leichtbaukonzepte zu investieren ist besonders sinnvoll, wenn dadurch die Batteriegröße von Elektrofahrzeugen reduziert werden kann“, sagt McKinsey-Partner Nicolai Müller.

Wichtigster Leichtbauwerkstoff bleibt der Studie zufolge hochfester Stahl, dessen Anteil im Auto von 15 auf 40 Prozent steigen wird. Da die mit ihm verbundenen Mehrkosten überschaubar sind, wird er vor allem in Klein- und Mittelklassefahrzeugen zum Einsatz kommen.

Am stärksten wachsen wird die Bedeutung von Karbonfasern, die bisher in der Autoindustrie nur sehr vereinzelt zum Einsatz kommen. Dieses Material ist heute fast sechsmal so teuer wie herkömmlicher Stahl. McKinsey erwartet aber, dass seine Kosten sich bis 2030 mindestens knapp halbieren werden oder sogar um bis zu zwei Drittel sinken könnten. Sie dürften dann vor allem im Segment der Luxuswagen eine Rolle spielen.

Für Premium-Hersteller „wettbewerbsentscheidend“
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5 Kommentare zu "BMW, Audi, Mercedes: Die Zukunft des Autos liegt im Leichtbau"

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  • @aruba:
    Es wäre hilfreich, wenn Sie Quellen angeben würden.
    Ich wüsste gern, woher Sie entnehmen, dass es min. 10 Jahre dauert, bis ein neuer SL vorgestellt wird. Vielen Dank.

  • ... darum gibt es den Audi A2

    War zwar zu teuer, aber am Ende des Tages ein sehr konsequentes Auto ... aber halt nix für Angeber.

  • Guten Tag,.... Da Ich annehme dass alle drei Genannten in der Oberklasse nur das beste verwenden ist meine Meinung etwas Zweigeteilt. Der jetzige SL ist 160 kg schwerer als der neue den wir im Maerz sehen werden. Es dauert mindestens 10 Jahre bis wieder ein neuer SL vorgestellt wird. Die Entwicklunskosten sind gigantisch,... bei Porsche liegt die Sache gleich,.... der neue 991 ist um die 1450 kg schwer.... es wird wieder 6 bis 8 Jahre dauern bis ein neuer 911 erscheint. Nur bei BMW liegt es etwas anders, der 640 650 ist kein Kultauto jedoch wiegt er 2 Tonnen und scheut keinen Vergleich..... er ist nur kein SL und kein 911. Jedoch kostet es bedeutend weniger einen neuen BMW auf die Beine zu stellen als ein Kultauto. Aber mal ehrlich,... glauben Sie dass die Klientel die solche Autos kauft ueberhaupt weiss was Benzin kostet. Na,...? Nein Ich weiss nur dass wenn Ich tanke;... jedesmal so um die 100 Euro weg sind. Besten Dank

  • Die Autos werden noch mehr auf edel und teuer getrimmt, sodaß in D nur noch die Hälfte der Autos verkauft werden können, damit sinkder Verbauch nicht je Auo sondern absolut durch Halbieren des Kfz-Bestandes
    Damit haben wir dei ""DDR"" wieder >Hier die Autobesitzer, dort die Fahrradfahrer

  • Warum will man unbedingt am Elektroauto festhalten?
    Warum macht man nicht einfach das Benzinauto etwas leichter, damit man dort weniger Sprit verbraucht?
    Und eins ist klar, jedes elektronische Teil verbraucht auch Energie. An der Stelle will man anscheinend nichts einsparen. Vieles davon halte ich für unnütz.

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