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BMW-Großaktionäre Familie Quandt verdient drei Millionen Euro – pro Tag

Der Rekordgewinn im Hause BMW beschwert den Großaktionären Susanne Klatten und Stefan Quandt eine Dividende in Milliardenhöhe.
21.03.2018 - 10:56 Uhr 5 Kommentare
Die BMW-Großaktionäre erhalten zusammen 3,07 Millionen Euro – für jeden Tag des zurückliegenden Jahres. Quelle: dpa
Susanne Klatten und Stefan Quandt

Die BMW-Großaktionäre erhalten zusammen 3,07 Millionen Euro – für jeden Tag des zurückliegenden Jahres.

(Foto: dpa)

München Die Geschwister Stefan Quandt und Susanne Klatten erhalten von BMW in Kürze 1,12 Milliarden Euro aufs Konto. Der Autokonzern hat im vergangenen Jahr 8,7 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Nach dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat sollen 30 Prozent davon als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Stefan Quandt besitzt 25,8 Prozent der Stammaktien und erhält nach der Hauptversammlung 622 Millionen Euro Dividende, seine Schwester Susanne Klatten bekommt für ihre 20,9 Prozent der Anteile 504 Millionen Euro. Für jeden Tag des zurückliegenden Jahres erhalten die Großaktionäre zusammen also 3,07 Millionen Euro.

Vorstandschef Harald Krüger bekommt für seine Arbeit zehn Prozent mehr Einkommen - seine Vergütung wurde auf 8,295 Millionen Euro erhöht. Aber BMW zeigt sich auch gegenüber den gut 80 000 anderen Mitarbeitern in Deutschland großzügig: Ein BMW-Facharbeiter bekommt 9455 Euro Erfolgsbeteiligung - deutlich mehr als die Beschäftigten bei Mercedes und Audi.

  • dpa
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5 Kommentare zu "BMW-Großaktionäre: Familie Quandt verdient drei Millionen Euro – pro Tag"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Um es auf den Punkt zu bringen beim deutschen Lohngefüge: Derjenige der 1 AN für 300 beschäftigt wird gebremst, diejenigen die 300 AN für 1 Euro einstellen werden gefeiert. Noch Fragen?

  • Obszöner Reichtum ist salonfähig geworden, ebenso wie Milliardenüberschüsse für Steuerverschwendungen und jahrzentelange geduldete Hungerlöhne! abseits von Stahl-, Gesundheit- und Finanzindustrie inkl. Altersarmut.
    Das jemand 3 Mio/Tag verdient ist nicht das ursprüngliche Problem, sondern das dafür Steuern gedeckelt sind, Subventionen fliessen und Lohndumping bzw. Leiharbeit betrieben wird.
    Das böse Ausland ja nun Strafzölle und multilaterale Beziehungen aufkündigt, weil diese Regierung keine Lust und kein Handlungsbedarf sieht, gesetzl. Rahmenbedingungen für neue Lohngefüge für Deutschland auf den Weg zu bringen, die endlich die seit Jahren vom Lohnverzicht betroffenen Branchen als betriebl. Übungen unterbindet, und wieder jährliche Wachstumsrate, Leitzins und verbundene Inflation ausgleicht, ohne das irgendein AG sich mit Tarifflucht aus der Verantwortung schleichen kann.
    Interessanterweise agiert für Medien eine Essener Tafel "moralisch verwerflicher" als die Quandts & Co's dieser Welt. Noch Fragen?

  • Herr Lüning ...warum können sie unsere Politiker nicht begreifen??
    bitte meinen letzten Satz lesen...vieleicht verstehen Sie dann....

  • Die ganz großen Gewinner der Znsbesteuerung sind natürlcih die Reichen. Mit 26,3% begleichen sie ihre Steuerschuld.
    Würden die Zinserträge wie normales Einkommen besteuert würden 47,48% Steuern anfallen.
    Es ist unbegreiflich, dass unsere Politiker diese Ungerechtigkeit immer noch nicht aabgeschafft haben. Hier wird mal wieder eine Klientel geschützt, die es absolut nicht nötig haben.

  • ...ja, es sei ihnen gegönnt oder?? fairer weise sollte man erwähnen, dass sie von diesen 1,12 Milliarden Dividente max.26,3 % Steuern zahlen müssen...das sind fast 300 Millionen!! klar ist aber auch, dass jeder gut verdienende Facharbeiter einen höheren prozentualen Steuersatz hat...nebenbei sei erwähnt dass die Quandts an weiteren ca. 200 Firmen beteiligt sind ... Dass BMW aber mehrere 10 millionen Euro Supvension für die Elektromobilität bekommen hat,ist nach meinem Verständniss, in Anbetracht von mehr als 8 Milliarden Euro Gewinn ( BMW ) ein Skandal !!
    Die mehrere huntert tausend Euro Spende an verschiedene Parteien ( Peanuts ) waren somit recht gewinnbringend angelegt und natürlich sofort Steuer abzugsfähig ...

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