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BMW-Großaktionäre Familie Quandt verdient drei Millionen Euro – pro Tag

Der Rekordgewinn im Hause BMW beschwert den Großaktionären Susanne Klatten und Stefan Quandt eine Dividende in Milliardenhöhe.
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Die BMW-Großaktionäre erhalten zusammen 3,07 Millionen Euro – für jeden Tag des zurückliegenden Jahres. Quelle: dpa
Susanne Klatten und Stefan Quandt

Die BMW-Großaktionäre erhalten zusammen 3,07 Millionen Euro – für jeden Tag des zurückliegenden Jahres.

(Foto: dpa)

MünchenDie Geschwister Stefan Quandt und Susanne Klatten erhalten von BMW in Kürze 1,12 Milliarden Euro aufs Konto. Der Autokonzern hat im vergangenen Jahr 8,7 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Nach dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat sollen 30 Prozent davon als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Stefan Quandt besitzt 25,8 Prozent der Stammaktien und erhält nach der Hauptversammlung 622 Millionen Euro Dividende, seine Schwester Susanne Klatten bekommt für ihre 20,9 Prozent der Anteile 504 Millionen Euro. Für jeden Tag des zurückliegenden Jahres erhalten die Großaktionäre zusammen also 3,07 Millionen Euro.

Vorstandschef Harald Krüger bekommt für seine Arbeit zehn Prozent mehr Einkommen - seine Vergütung wurde auf 8,295 Millionen Euro erhöht. Aber BMW zeigt sich auch gegenüber den gut 80 000 anderen Mitarbeitern in Deutschland großzügig: Ein BMW-Facharbeiter bekommt 9455 Euro Erfolgsbeteiligung - deutlich mehr als die Beschäftigten bei Mercedes und Audi.

Das sind die reichsten Deutschen
Platz 13: Alexander Otto
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Der jüngste Sohn des Hamburger Versandhausgründers Werner Otto ist Chef des Immobilienentwicklers ECE Projektmanagement und sitzt in zahlreichen Aufsichtsräten. Der 51-Jährige ist auch als Förderer des Leistungs- und Breitensports aktiv und finanzierte den Bau des Nachwuchsleistungszentrums des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV. Laut „Forbes“ verfügt Alexander Otto über ein Vermögen von 10,7 Milliarden US-Dollar, 1,1 Milliarden weniger als noch 2018.

Platz 12: Udo und Harald Tschira
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Udo und Harald Tschira sind die Erben des studierten Physikers Klaus Tschira (im Bild). Tschira zählte neben Dietmar Hopp und Hasso Plattner zu den fünf SAP-Gründern. Nach seinem Tod 2015 liegt das auf 11,1 Milliarden US-Dollar geschätzte Vermögen in den Händen seiner Söhne.

(Foto: dpa)
Platz 11: Reinhold Würth
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Der heute 83-Jährige führt den familieneigenen Schraubenhändler seit 1954 und baute ihn von einem regionalen Händler zum Weltmarktführer auf. Heute ist die Würth Gruppe weltweit tätig und hat über 74.000 Mitarbeiter. In die umgekehrte Richtung geht es für den „Schraubenkönig“. Im vergangenen Jahr sank das Vermögen von Reinhold Würth von geschätzten 13,6 Milliarden Dollar auf 11,2 Milliarden Dollar.

(Foto: dpa)
Platz 10: Klaus-Michael Kühne
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Auch Kühne machte einen Familienbetrieb zur Weltmacht. Sein Logistikkonzern Kühne + Nagel hat heute 66.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern. Forbes schätzt sein Vermögen auf 12,9 Milliarden US-Dollar. Der 80-Jährige ist einer breiten Öffentlichkeit vor allem als Sportmäzen bekannt. Nach eigenen Angaben investierte er „ungefähr 60 Millionen Euro“ in den Hamburger SV.

(Foto: dpa)
Platz 8: Georg Schaeffler
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Im vergangenen Jahr noch der zweitreichste Deutsche, nun reicht es gerade noch für die Top 10. Sein Vermögen halbierte sich laut „Forbes“ von 25,3 Milliarden US-Dollar auf fast 13,4 Milliarden Dollar. Der 54-Jährige leitet derzeit den Aufsichtsrat der Schaeffler-Gruppe.

(Foto: imago/Sven Simon)
Platz 8: Dietmar Hopp und Familie
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Gemeinsam mit vier IBM-Kollegen baute Hopp den Softwarekonzern SAP auf. Der Unternehmer ist auch als Mäzen des Bundesligisten 1899 Hoffenheim bekannt. Sein Vermögen beträgt laut „Forbes“ 13,4 Milliarden US-Dollar – 3,2 Milliarden mehr als 2018.

(Foto: dpa)
Platz 7: Hasso Plattner
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Der heute reichste SAP-Gründer ist Hasso Plattner mit geschätzten 13,5 Milliarden US-Dollar Vermögen – 0,8 Milliarden Dollar mehr als noch 2018. Seit seinem Rückzug aus dem Tagesgeschäft macht der 75-Jährige vor allem als Förderer der Wissenschaft Schlagzeilen.

(Foto: Manuel Krug für Handelsblatt)
  • dpa
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5 Kommentare zu "BMW-Großaktionäre: Familie Quandt verdient drei Millionen Euro – pro Tag"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Um es auf den Punkt zu bringen beim deutschen Lohngefüge: Derjenige der 1 AN für 300 beschäftigt wird gebremst, diejenigen die 300 AN für 1 Euro einstellen werden gefeiert. Noch Fragen?

  • Obszöner Reichtum ist salonfähig geworden, ebenso wie Milliardenüberschüsse für Steuerverschwendungen und jahrzentelange geduldete Hungerlöhne! abseits von Stahl-, Gesundheit- und Finanzindustrie inkl. Altersarmut.
    Das jemand 3 Mio/Tag verdient ist nicht das ursprüngliche Problem, sondern das dafür Steuern gedeckelt sind, Subventionen fliessen und Lohndumping bzw. Leiharbeit betrieben wird.
    Das böse Ausland ja nun Strafzölle und multilaterale Beziehungen aufkündigt, weil diese Regierung keine Lust und kein Handlungsbedarf sieht, gesetzl. Rahmenbedingungen für neue Lohngefüge für Deutschland auf den Weg zu bringen, die endlich die seit Jahren vom Lohnverzicht betroffenen Branchen als betriebl. Übungen unterbindet, und wieder jährliche Wachstumsrate, Leitzins und verbundene Inflation ausgleicht, ohne das irgendein AG sich mit Tarifflucht aus der Verantwortung schleichen kann.
    Interessanterweise agiert für Medien eine Essener Tafel "moralisch verwerflicher" als die Quandts & Co's dieser Welt. Noch Fragen?

  • Herr Lüning ...warum können sie unsere Politiker nicht begreifen??
    bitte meinen letzten Satz lesen...vieleicht verstehen Sie dann....

  • Die ganz großen Gewinner der Znsbesteuerung sind natürlcih die Reichen. Mit 26,3% begleichen sie ihre Steuerschuld.
    Würden die Zinserträge wie normales Einkommen besteuert würden 47,48% Steuern anfallen.
    Es ist unbegreiflich, dass unsere Politiker diese Ungerechtigkeit immer noch nicht aabgeschafft haben. Hier wird mal wieder eine Klientel geschützt, die es absolut nicht nötig haben.

  • ...ja, es sei ihnen gegönnt oder?? fairer weise sollte man erwähnen, dass sie von diesen 1,12 Milliarden Dividente max.26,3 % Steuern zahlen müssen...das sind fast 300 Millionen!! klar ist aber auch, dass jeder gut verdienende Facharbeiter einen höheren prozentualen Steuersatz hat...nebenbei sei erwähnt dass die Quandts an weiteren ca. 200 Firmen beteiligt sind ... Dass BMW aber mehrere 10 millionen Euro Supvension für die Elektromobilität bekommen hat,ist nach meinem Verständniss, in Anbetracht von mehr als 8 Milliarden Euro Gewinn ( BMW ) ein Skandal !!
    Die mehrere huntert tausend Euro Spende an verschiedene Parteien ( Peanuts ) waren somit recht gewinnbringend angelegt und natürlich sofort Steuer abzugsfähig ...

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