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BMW-Produktion Bosch gibt Entwarnung bei Lieferproblemen

Ausbleibende Lieferungen haben in mehreren BMW-Werken für starke Einschränkungen in der Produktion gesorgt. Zulieferer Bosch hat das Problem nun in den Griff bekommen. Jetzt beginnt eine Aufholjagd.
31.05.2017 Update: 31.05.2017 - 11:48 Uhr Kommentieren
Auch die Produktion in Leipzig musste eingeschränkt werden. Quelle: dpa
BMW

Auch die Produktion in Leipzig musste eingeschränkt werden.

(Foto: dpa)

Stuttgart/München Der Autozulieferer Bosch hat sein Lieferproblem bei Lenkgetrieben für BMW gelöst. Seit Mittwoch bekomme der Autokonzern die elektrische Lenkungen für die BMW 1er, 2er, 3er und 4er Reihe wieder in der vereinbarten Menge, teilte Bosch in Stuttgart mit.

BMW-Einkaufsvorstand Markus Duesmann sagte: „Damit können wir die vorübergehend eingeschränkte Produktion dieser Fahrzeuge wieder hochfahren.“ Den Rückstand „versuchen wir in den kommenden Wochen soweit wie möglich aufzuholen“.

Wegen der fehlenden Teile hatte BMW seine Produktion in München, Leipzig, China und Südafrika einschränken müssen. Rund 8000 Autos seien nicht gebaut worden. Für Kunden gebe es aber keine gravierenden Auswirkungen, sagte ein Konzernsprecher.

Duesmann hatte gefordert, „dass Bosch als der verantwortliche Lieferant für den uns entstandenen Schaden einstehen wird“. Zur Schadenshöhe sagten die beiden Konzerne nichts.

Bosch erklärte: „Der Engpass konnte in enger Zusammenarbeit zwischen Bosch, BMW und dem betroffenen italienischen Zulieferer behoben werden.“ Die Produktion der fraglichen Gussgehäuse sei hochgefahren worden. In den nächsten Tagen und Wochen wolle Bosch die Lieferrückstände schnellstmöglich aufholen.

Das sind die Bestseller von BMW
Platz 10 - Mini Countryman - 84.888 verkaufte Fahrzeuge*
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Den Auftakt in der Reihe der zehn Bestseller von BMW macht der Crossover der kleinen Schwester. Der Absatz des Countryman ist im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent gestiegen.

*Stand: Gesamtjahr 2017, Quelle: BMW Geschäftsbericht

(Foto: dapd)
Platz 9 - BMW 4er - 131.688 verkauft Fahrzeuge
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Den Auftakt in der Reihe der BMW-Modelle macht dieses Mittelklassefahrzeug. Der Absatz ist zwar um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Das reicht aber noch für Platz neun.

(Foto: dpa)
Platz 8 - BMW X3 - 146.395 verkaufte Fahrzeuge
3 von 10

Die Konkurrenz im Segment der kompakten SUVs wird immer enger. Durch die Umstellung auf das neue X3-Modell kam es 2017 zu einem Absatzrückgang um 6,8 Prozent.

(Foto: AP)
Platz 7 - BMW X5 - 180.905 verkaufte Fahrzeuge
4 von 10

Die dritte Generation des SUVs bleibt ein Verkaufserfolg. Im vergangenen Jahr stieg der Absatz des Modells um 8,8 Prozent.

(Foto: PR)
Platz 6 - BMW 2er - 181.113 verkaufte Fahrzeuge
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In der Nomenklatur der Münchener ist der 2er eine der jüngsten Modellreihen. Das Coupé ging im März 2014 an den Start. Nach dem starken Start sanken 2017 die Verkaufszahlen allerdings um knapp acht Prozent.

(Foto: dpa)
Platz 5 - Mini Cooper - 194.070 verkaufte Fahrzeuge
6 von 10

Egal welche Generation – der britische Klassiker hat sich längst zu einem der Bestseller der Münchener entwickelt. Im vergangenen Jahr sanken die Verkäufe aber um gut zwei Prozent.

(Foto: PR)
Platz 4 - BMW 1er - 201.968 verkaufte Fahrzeuge
7 von 10

2017 präsentierte BMW den Kompaktwagen erstmals mit Vorderradantrieb. Der Absatz des Modells stieg im vergangenen Jahr um satte 14,7 Prozent.

(Foto: PR)

Im BMW-Stammwerk München war der Engpass schon seit Dienstag vergangener Woche akut, danach folgten Leipzig, Shenyang und Rosslyn. Die Mitarbeiter zogen Wartungsarbeiten vor oder nahmen Gleitzeit- und Urlaubstage.

Der Fall zeigte erneut, wie abhängig Autokonzerne und Zulieferer heute voneinander sind. Die meisten Teile werden taktgenau für das jeweilige Fahrzeug auf dem Fließband bereitgestellt. Im vergangenen August hatten fehlende Getriebeteile und Sitzbezüge des Zulieferers Prevent die Bänder bei VW gestoppt.

  • dpa
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