BMW-Tochter bestätigt Pläne Rolls-Royce baut ein Luxus-SUV

Das SUV von Rolls-Royce ist in der Planungsphase. Wann genau der Luxus-Hersteller einen Wagen mit Offroad-Optik auf den Markt bringt, steht noch nicht fest. Die Konkurrenz ist bereits einen Schritt weiter.
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Bald sollen auch Geländewagen das Logo des Luxuslimousinen-Herstellers tragen. Quelle: ap

Bald sollen auch Geländewagen das Logo des Luxuslimousinen-Herstellers tragen.

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MünchenDer Luxuslimousinen-Hersteller Rolls-Royce hat sich nach langem Überlegen für den Bau eines SUV entschieden. Auf Wunsch vieler Kunden werde ein völlig neues Modell entwickelt, mit hohem Aufbau, Aluminium-Architektur und geeignet für jedes Terrain, teilten Firmenchef Torsten Müller-Ötvös und der beim Mutterkonzern BMW zuständige Vorstand Peter Schwarzenbauer am Mittwoch mit.

Wann das SUV auf den Markt kommen soll, blieb offen. "Wir werden uns die Zeit nehmen, um dieses neue Konzept zu entwickeln." Die Konkurrenz in der obersten Preisliga ist schon weiter: Die VW -Tochter Bentley will 2016 einen Luxus-SUV herausbringen. Lamborghini, ebenfalls aus dem Hause VW, liebäugelt mit 2017 oder 2018, muss aber noch auf die Freigabe aus Wolfsburg warten.

Rolls-Royce feiert seine Ikone Emily
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Mit einem historischen Event hat Rolls-Royce Motor Cars Mitte Juli 2011 das Jubiläum "100 Jahre Spirit of Ecstasy" gefeiert. Zu diesem Anlass reihten sich 100 Rolls-Royce aus den Jahren 1911 bis heute im Innenhof des Luxuswagenherstellers in Goodwood, West Sussex, auf ...

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Die Fahrzeuge für diesen feierlichen Rahmen wurden vom Rolls-Royce Enthusiasts´ Club präsentiert, begleitet von VIP´s, Medienvertretern und Nachbarn der umliegenden Gemeinden. Über 500 Gäste informierten sich in verschiedenen Seminaren zur Produktion der Spirit of Ecstasy und zum Bespoke Design ...

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Angeführt von einem Rolls-Royce Phantom Drophead Coupé endeten die Feierlichkeiten mit einer Parade aller 100 Fahrzeuge von Rolls-Royce hin zur Rennstrecke in Goodwood. Die Fahrzeuge setzten ihre Reise am späten Nachmittag für ein Clubwochenende in den New Forest fort, dessen Höhepunkt ein Concours d´ Elegance im Nationalmuseum Beaulieu bildete ...

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Die britische Nobelmarke Rolls-Royce ist aus der Automobilwelt nicht wegzudenken. Das Unternehmen entstand, als sich der Aristokrat Charles Rolls, der zuvor französische Autos importiert hatte, mit dem Autobauer Henry Royce zusammentat. Royce wird von Claude Johnson, Sekretär des elitären Britischen Motorclubs, mit Charles Rolls bekannt gemacht. So geht Johnson später als der "Bindestrich" zwischen Rolls und Royce in die Firmengeschichte ein. Denn der Importeur und der Ingenieur beschließen, das Autobusiness künftig gemeinsam zu betreiben ...

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Doch dass die Limousinen der britischen Nobelmarke eine Schmuckfigur auf der Motorhaube tragen, war ursprünglich nicht im Sinne ihrer Erfinder. Henry Royce fand an Zierrat wenig Geschmack, Kühlerfiguren lenkten in seinen Augen vom wesentlichen ab, den schönen Linien seiner eleganten Karossen. Anders als Firmenmitgründer Royce fanden viele seiner Zeitgenossen solche Details aber durchaus gelungen: Kühlerfiguren waren in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts groß in Mode. Der "dickliche Polizist" soll bei englischen Kunden jener Tage ein besonders beliebtes Figurenmotiv für die Dekoration der Motorhaube gewesen sein ...

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Kennzeichen der Marke ist über dem Logo mit den beiden verschlungenen R seit 100 Jahren: die Kühlerfigur, die Spirit of Ecstasy heißt, und umgangssprachlich einfach als Emily bezeichnet wird. Die Figur wurde von Charles Sykes geschaffen, einem Bildhauer und Illustrator.

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Inspiriert wurde Sykes von Eleanor Thornton, der Privatsekretärin und Geliebten von John Walter Edward Douglas-Scott-Montagu. Sie hat Charisma, sieht gut aus und wird für den illustrierenden Bildhauer zu einer Quelle der Inspiration. Eleanor erscheint mehrfach auf dem von Sykes gestalteten Cover der Autoillustrierten "The Car Illustrated", die sein Bekannter Montagu 1902 gegründet hatte, etwa dem Titel der Weihnachtsausgabe von 1905, auf dem Eleanor in einem himmlischen Streitwagen sitzt.

Geländewagen in allen Größen werden seit geraumer Zeit immer beliebter. Die Kundschaft von Seattle bis Shanghai schätzt die höhere Sitzposition, das Gefühl der Sicherheit, viel freien Platz und das Image sportlicher statt nur nützlicher Fahrzeuge. Mit immer neuen Varianten wollen die Autobauer Käufer locken, sei es mit ganz kleinen Geländewagen oder, am anderen Ende der Modellpalette, mit Luxusfahrzeugen in Kleinlaster-Format. Vor allem die großen Fahrzeuge freuen die Hersteller, denn dabei sind in der Regel auch die Renditen größer. Die günstigsten Limousinen von Rolls-Royce kosten derzeit ab 200.000 Euro.

BMW nimmt für sich in Anspruch, das Segment der sogenannten SUVs (Sports Utility Vehicles) als Autos für den Stadtverkehr in Deutschland begründet zu haben. Die Erfindung des geländegängigen Luxus-Autos darf aber mit einiger Sicherheit Range Rover zugeschrieben werden.

Zuvor waren die meist mit Allradantrieb ausgestatteten Geländewagen vor allem als kleine Nutzfahrzeuge in Land- und Forstwirtschaft im Einsatz. BMW brachte 1999 den X5 auf den Markt, weitere Modelle aus der Baureihe folgten. Künftig produzieren die Münchner mit dem X7 eine noch größere Variante als den bulligen X6. Rivale Audi plant einen großen Q8, die VW-Luxustochter Bentley zeigte schon vor Jahren ihren Entwurf für ein großes Luxus-SUV.

  • rtr
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