BMW zahlt 1,6 Millionen Dollar Deutscher Autobauer schließt Vergleich in Diskriminierungsfall

Im Streit um mögliche Diskriminierung in den USA hat BMW einem Millionenvergleich zugestimmt. Der Autobauer hatte Mitarbeiter eines Subunternehmers auf eine mögliche kriminelle Vergangenheit hin überprüfen lassen.
Der deutsche Autobauer BMW hat in den USA einem Millionenvergleich wegen Diskriminierung zugestimmt. Quelle: Reuters
BMW beendet Verfahren

Der deutsche Autobauer BMW hat in den USA einem Millionenvergleich wegen Diskriminierung zugestimmt.

(Foto: Reuters)

GreenvilleBMW hat einen Rechtstreit um Diskriminierungsvorwürfe in den USA mit einem teuren Vergleich beigelegt. Der deutsche Autobauer bestätigte am Mittwoch, sich vor dem Bezirksgericht von South Carolina auf eine Zahlung von 1,6 Millionen Dollar (1,4 Millionen Euro) geeinigt zu haben. Geklagt hatten Logistikmitarbeiter des Werks in South Carolina.

Die Angestellten fühlten sich benachteiligt, weil BMW beim Wechsel eines Subunternehmers im Jahr 2008 auf Nachforschungen bestanden haben soll, um herauszufinden, ob es bei ihnen kriminelle Vorgeschichten gab. Das traf offenbar in diversen Fällen zu, was zu Jobverlusten führte.

Dem zuständigen Bezirksgericht zufolge bestanden etliche Mitarbeiter die Tests nicht, die zuvor bereits Stellen hatten und sich beim Wechsel des Subunternehmens neu bewerben mussten. Bei den Betroffenen soll es sich zu 80 Prozent um Afroamerikaner gehandelt haben. Zum Vergleich zählt auch, dass BMW ihnen Jobmöglichkeiten anbietet.

Neuer BMW 7er erhebt klaren Führungsanspruch
Der neue BMW 7er
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Mit klarem Führungsanspruch geht der BMW im Herbst ins Ringen um die Oberklasse-Krone. Das machte BMW-Chef Harald Krüger bei der offiziellen Vorstellung des neuen 7er-Modells am 11. Juni 2015 deutlich. Die sechste Generation des BMW-Flaggschiffs startet am 24. Oktober in Kurz- und Langversion mit Motoren zwischen 265 und 450 PS und zu Preisen ab 81.900 Euro.

Markante Frontpartie
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Äußerlich fällt der Generationswechsel vor allem an der Front auf. Dort ziehen sich die Scheinwerfer nun wie schon beim 3er bis zur Kühlergrill-Niere in die Mitte.

Kräftigere Linien
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Im Profil bleibt der Viertürer sich hingegen treu, zeigt die übliche lange Motorhaube, den typischen Knick in der Fensterlinie und ein ausgeprägtes Heck. Das wirkt mit seinen betonten horizontalen Linien nun etwas kräftiger ...

L-förmige Rückleuchten
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... trägt ansonsten aber die bekannte L-förmigen Rückleuchten.

Deutlich abgespeckt
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In der Länge legt das Standardmodell mit nun 5,10 Metern minimal zu, die Langversion misst künftig 5,24 Meter, knapp zwei Zentimeter mehr als bisher. Das Gewicht allerdings sinkt dank umfangreicher Leichtbaubemühungen um bis zu 130 Kilogramm. Die leichteste Variante bringt mit 1.725 Kilogramm weniger Masse auf die Waage als ein aktueller 5er-Kombi.

Weniger Gewicht dank Carbon
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Dabei hilft auch der umfangreiche Einsatz von Carbon im Bereich der Fahrgastzelle. Die Entwicklungsarbeit beim Hybrid-Renner i8 zahlt sich hier erstmals in größerem Stil aus.

Reihensechszylinder mit drei Litern Hubraum
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Das Abspecken hilft den Motoren beim Sparen. Premiere im Siebener feiert ein neuer Reihensechszylinder, den es als Benziner und Diesel mit jeweils drei Litern Hubraum gibt. Im Einstiegsmodell 740i kommt die ottomotorische Ausführung auf 240 kW/326 PS Leistung (Normverbrauch: 6,6 Liter), im 730d der Diesel auf 195 kW/265 PS (4,5 Liter). Auf Wunsch gibt es den Selbstzünder auch in Kombination mit Allradantrieb.

BMW stimmte zwar dem Vergleich zu, geht aber davon aus, sich korrekt verhalten zu haben und streitet die Diskriminierungsvorwürfe ab. Die Nachforschungen über die Mitarbeiter hätten der Sicherheit aller gedient, die im BMW-Werk tätig seien, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Praxis sei aber inzwischen abgeschafft worden.

  • dpa
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