BMW-Zukunftsvision Ein Auto als Wohnzimmer

BMW stellt zu seinem 100. Geburtstag das Auto der Zukunft vor: Lenkrad und Mittelkonsole sind da verschwunden, die Sitze von Fahrer und Mitfahrer einander zugewandt. In 20 oder 30 Jahren soll das Realität sein.

Wahnsinns-Visionen: BMW zeigt beeindruckendes Elektro-Auto

MünchenMit einem Ausblick auf das Auto der Zukunft hat BMW den 100. Jahrestag der Unternehmensgründung gefeiert. Vorstandschef Harald Krüger stellte am Montag in München das Visionsfahrzeug „BMW Vision Next 100“ vor, das komplett autonom fahren kann. Das Auto werde zum „digitalen Chauffeur und persönlichen Begleiter“ werden, sagte Krüger.

Beim autonomen, vernetzten Fahren verschwinden Lenkrad und Mittelkonsole, der Innenraum wird zum Wohnzimmer, die Sitze von Fahrer und Mitfahrer drehen sich schräg zueinander. Der Fahrer kann aber auch selbst steuern – die Technik zeigt ihm dann Ideallinie und optimale Geschwindigkeit. Auf der Windschutzscheibe ist die Straße bei Nebel digital zu sehen, bei Gefahr hinter der nächsten Kurve wird eine Warnung eingeblendet. Ein solches Auto könnte in den nächsten 20 oder 30 Jahren kommen, sagte Krüger.

Die Meilensteine der Konzerngeschichte
7. März 1916
1 von 15

Die Bayerischen Flugzeugwerke werden in München gegründet.

1922
2 von 15

Das Unternehmen wird in Bayerische Motorenwerke (BMW) umbenannt. Hier das Werk Milbertshofen in den 1920er-Jahren.

1923
3 von 15

Das Unternehmen baut sein erstes Motorrad, das R32.

1928/1929
4 von 15

BMW übernimmt die Fahrzeugwerke in Eisenach und baut sein erstes Auto. Der Dixi entsteht in Lizenz des englischen Autobauers Austin.

1932
5 von 15

BMW entwickelt den 303 – mit der seither charakteristischen Niere als Kühlergrill.

1944
6 von 15

BMW baut Motoren für die Luftwaffe und beschäftigt rund 25.000 Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge. Nach Kriegsende verliert das Unternehmen das Werk Eisenach.

1952
7 von 15

Erstes Nachkriegsauto ist 1952 der große „Barockengel“ 501, 1955 folgt die winzige Isetta.

In den BMW-Werken sollten am Nachmittag die meisten Bänder stillstehen, damit sich die Mitarbeiter die Übertragung der Jubiläumsfeier in der Münchner Olympiahalle anschauen können. Dort wurden etwa 2000 Gäste erwartet, darunter die beiden Großaktionäre Susanne Klatten und Stefan Quandt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte wegen des EU-Flüchtlingsgipfels abgesagt, wollte aber eine Videobotschaft schicken.

  • dpa
Startseite
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%