Boehringer Endspiel in der Tiermedizin

Mit dem Kauf der Sanofi-Tochter Merial ist Boehringer zur Nummer zwei auf dem Markt für Tierarzneien geworden. Doch das Familienunternehmen hat größere Ziele – und will den Branchenführer aus den USA angreifen.
Das Geschäft mit Tiermedikamenten gilt unter den Pharmafirmen als hochattraktiv. Quelle: Imago/Westend61
Tiermedizin

Das Geschäft mit Tiermedikamenten gilt unter den Pharmafirmen als hochattraktiv.

(Foto: Imago/Westend61)

FrankfurtDer Pharmakonzern Boehringer setzt sich hohe Ziele in seinem jüngst verstärkten Tierarzneigeschäft. Das Familienunternehmen hat vor wenigen Tagen von den Kartellbehörden die Freigabe zur Übernahme des Konkurrenten Merial erhalten. Mit der bisherigen Tochter des französischen Arzneiherstellers Sanofi steigt Boehringer zur Nummer zwei der Branche auf. Damit aber nicht genug: Weiteres Wachstum ist angesagt: „Unser Anspruch ist es, um die Marktführerschaft zu kämpfen“, sagte Joachim Hasenmaier, der Chef der Boehringer-Tierarzneisparte, dem Handelsblatt.

 
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