Boeings Dreamliner Großbestellung trotz Problemen

Noch dürfen sie im Linienverkehr nicht wieder starten, dennoch konnte der Flugzeughersteller Boeing eine Bestellung für den Pannen-Jet „Dreamliner“ entgegennehmen: Eine europäische Airline soll 18 Maschinen bekommen.
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Wann die 787 wieder abheben darf, ist unklar. Quelle: Reuters

Wann die 787 wieder abheben darf, ist unklar.

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London/SeattleDer Flugkonzern IAG hat für seine Tochter British Airways weitere 18 der besonders sparsamen Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 787 („Dreamliner“) bestellt. Der Listenpreis liegt bei um die vier Milliarden Dollar (3 Milliarden Euro), wobei in der Branche satte Rabatte üblich sind.

Die Flugzeuge sollen bei British Airways zwischen 2017 und 2021 Maschinen vom Typ 747-400 ersetzen. Die am Mittwochabend von IAG verkündete Bestellung kommt zu den 24 „Dreamlinern“ hinzu, die British Airways bereits im Jahr 2007 geordert hatte. Für seine spanische Tochtergesellschaft Iberia stellte der Flugkonzern einen „Dreamliner“-Auftrag für einen späteren Zeitpunkt in Aussicht.

Beobachter werteten die Aussagen als Vertrauensbeweis für Boeing. Der einstige Hoffnungsträger Dreamliner hat wegen Problemen mit dem Batteriesystem weltweit seit Januar Startverbot. Ende März hatte Boeing erstmals ein überarbeitetes Batteriesystem des Dreamliners in der Luft getestet. Wie das Unternehmen mitteilte, sollte mit dem nächsten Flug bereits die Phase für eine Wiederzulassung des Dreamliners beginnen, obwohl unklar ist, warum die Batterien überhaupt ausgefallen waren.

  • afp
  • dpa
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