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Bosch im Umbruch Autonomes Fahren statt Anlasser

Von Produkten für selbstfahrende Autos bis zu digitalen Anwendungen in Haushalt und Industrie: Volkmar Denner stellt Bosch für die Zukunft auf. Die Investitionen drücken jedoch zunächst den Gewinn des Konzerns.
04.05.2017 - 11:38 Uhr 11 Kommentare
Der Technologiekonzern Bosch will den Wandel in der Autobranche vorantreiben. Quelle: AFP
Volkmar Denner am Steuer eines Konzeptautos

Der Technologiekonzern Bosch will den Wandel in der Autobranche vorantreiben.

(Foto: AFP)

Renningen Der Technologiekonzern Bosch rüstet sich für die Zukunft. Nach dem Verkauf der Anlassersparte an ein chinesisches Konsortium will der Technologiekonzern weiter verstärkt in neue Technologien investieren. Für Bosch ist die digitale Ausrichtung überlebenswichtig,

Zum Jahresauftakt hat Bosch seinen Umsatz um zwölf Prozent gesteigert. „Alle Unternehmensbereiche und Regionen konnten in den ersten drei Monaten 2017 teils deutlich zulegen“, erklärte der nicht börsennotierte Stiftungskonzern am Donnerstag in Renningen.

Trotz des Auftakts steckt sich Bosch jedoch erneut ein moderates Ziel für das Umsatzwachstum 2017 von drei bis fünf Prozent. Als Grund nannte das Unternehmen, das weltweit als Autozulieferer und Produzent von Gebäudetechnik und Haushaltswaren tätig ist, verhaltene Konjunkturaussichten und politische Unsicherheiten weltweit. „Das Ergebnis soll ungeachtet weiterhin hoher Vorleistungen in die Zukunftssicherung steigen.“

Im vergangenen Jahr drückten höhere Investitionen und Ausgaben für die Entwicklung von Produkten für selbstfahrende Autos oder digitale Anwendungen in Haushalten und Industrie den operativen Gewinn. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung stieg um 600 Millionen Euro auf sieben Milliarden Euro.

Als „Innovationsführer“ wolle Bosch den Wandel in der Autoindustrie vorantreiben, erklärte Bosch-Chef Volkmar Denner auf der Bilanzpressekonferenz. So will das Unternehmen etwa gemeinsam mit Daimler selbstfahrende Autos schneller in Serie bringen als bisher.

Trotz eines Umsatzzuwachses um 5,5 Prozent auf rund 73 Milliarden Euro sank das um Sonderfaktoren bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um etwa 6,5 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Unbereinigt brach das Ebit um 28 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro ein. Denn neben Abschreibungen auf übernommene Firmen schlugen Rechtskosten im Zusammenhang mit dem Dieselskandal von Volkswagen in den USA und das noch laufende EU-Kartellverfahren zu Buche.

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11 Kommentare zu "Bosch im Umbruch: Autonomes Fahren statt Anlasser"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ein "Thomas Riemke" erklärt uns die Welt. Ob er seinen Unsinn in 20 Jahren gerne noch einmal lesen würde? Ich bezweifle es.

  • In spätestens 20 Jahren ist das autonome Autofahren Normalität. Es wird dann keine Taxi- oder LKW-Fahrer mehr geben. Auch Lokführer bzw. Piloten werden überflüssig werden. Dies wird sich nicht verhindern lassen. Die Anzahl der Pkw's wird sich sehr stark reduzieren, weil der Besitz eines eigenen Autos, welches rd. 23 Stunden am Tag auf irgendeinem Parkplatz rumsteht, nicht mehr erforderlich sein wird. Das autonome Auto, welches Dich morgens ins Büro fährt, fährt anschließend irgend jemanden zum Arzt oder in den Supermark usw. Dies wird sich in vielen Bereichen ähnlich entwickeln (Dienstleistung, Herstellung von Gütern und Waren). Leider dürften hierdurch evtl. 30 bis 50 % (oder noch mehr) der Arbeitsplätze wegfallen. Es wird sich dann die Frage stellen, was machen wir mit zig. Millionen Menschen, die keine Arbeit mehr haben werden. Von unseren Politikern höre ich in dieser Hinsicht jedoch noch nichts. Wahrscheinlich haben sie die kommenden Problemen noch nichteinmal auf ihrem Schirm.

  • @Enrico Caruso
    Die Politik verbietet noch viel mehr...was meinen Sie wohl, was eine CO2 freie Gesellschaft (wie es ja die Deutsche Regierung vor hat) für uns als Gesellschaft/Bürger im konkretten Alltagsleben bedeutet....da wird ihnen nicht nur das Lenkrad per Gesetz verboten sondern das gesamte Auto (Benzin, Diesel, Oel) und es wird noch mehr verboten...Kohle, Gas und zum Schluss noch das Holz....alles ist schließlich in unserer Welt "Co2-belastet"...selbst der Mensch wird zum Schluss das Atmen einstellen müssen....und E-Autos wird es da schon lange nicht mehr geben, weil diese schlicht und einfach in einer CO2 freien Gesellschaft nicht mehr hergestellt werden können.

  • In dem Moment, wo das Leben jedes Einzelnen ganz unmittelbar betroffen ist, stoßen auch Politiker mit ihren Gesetzesvorhaben an ihre Grenzen. Glühbirnen konnte man noch verbieten, aber das Lenkrad im Auto?

    Das wäre doch mal ein Thema für die AfD: Keine öffentlichen Mittel für autonomes Fahren!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Der Verbraucher wird nur noch für dumm verkauft, um die Produktion der Industrie am Laufen zu halten. Einerseits wird damit geworben, dass eine Elektroauto schneller an der Ampel losfahren kann, als ein Porsche, und gleichzeitig damit, dass ein Fahrer nichts mehr selber tun muss, um seinen "sportlichen" Wagen auszufahren. Das ist genauso, als würde Adidas damit Werbung machen, dass man in den neuen Turnschuhen auf dem Sofa sitzen bleiben kann. Zum Glück ist auch die Dummheit der Verbraucher nur begrenzt und sie werden der Industrie und Merkel schon zeigen, was man wirklich haben will und dass man nicht jeden neuen Sch.... verkaufen kann.

  • Wieso muss ich beim Thema "autonomes Fahren" immer an den HAL9000-Bordcomputer mit der beruhigenden Stimme aus "2001 -Odysee im Weltraum" denken. Da füh ich mich ja sicherer, wenn meine Frau fährt.

    :)

  • Wieso wollen die Chinesen diese "alte" Technik überhaupt kaufen?

    Welchen Nutzen sehen sie darin?

    Könnte Bosch diesen Nutzen übersehen haben?

  • @Thomas Behrends04.05.2017, 11:46 Uhr

    "Ehrlich gesagt, ich würde mich nicht freiwillig in ein automatisches steuern- und lenkendes Auto noch in einen solchen Bus begeben. Das macht auch überhaupt keinen Sinn."

    Ich auch nicht. Irgendwann wird jedoch der Zwang darin bestehen, daß selbstbestimmtes Fahren verboten wird und der ÖPNV ohnehin fahrerlos sein wird.

    Es wir Ihnen also - leider !!!- nichts anderes übrigbleben, es sei denn, Sie gehen zu Fuß.

  • Das digitale Zeitalter setzt für eine Gesellschaft einige Grundvoraussetzung voraus...

    1. Die Infrastruktur muss dafür geschaffen sein.
    2. Die Bildung muss hoch sein
    3. Wohlstand und Leistung muss vorhanden sein
    4. Einheitliche Sprache, Verständnis und Kultur muss gegeben sein

    ....mit einer grenzenlosen Grün-Sozialistichen CO2 Verbotspolitik unter einer entwurzelten Multi-Kulti Merkel Führung sehe ich hier keine Voraussetzungen gegeben.
    Deutschland entwickelt sich mit dieser grenzenlosen und entwurzelten Merkel Politiik immer mehr ins Mittelalter aber nicht in die Zukunft.
    Merkel und ihre Grün-sozialistischen Befürworter einer CO2 freien Welt die unsere Bildung in Deutschland zum Gender-Gaga aber nicht mehr für Naturwissenschaften (freie Wissenschaft) ausbaut, werden in Zukunft die Anarchie und den Kampf gegen den ungebildeten = nicht aufgeklärten Islam kämpfen müssen...für eine digitale Gesellschaft/Zunkunft ist somit überhaupt keine Platz mehr in Deutschland bzw. der EU.

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