Bosch-Tochter Preisverfall brockt Aleo Solar hohen Verlust ein

Die Bosch -Solartochter Aleo hat 2011 dank des unerwarteten Nachfragebooms zum Jahresende ihre reduzierten Umsatzziele übertroffen. Das konnte aber den bereits avisierten Verlust nicht verhindern.
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Mitarbeiter tragen ein Solarmodul. Quelle: dpa

Mitarbeiter tragen ein Solarmodul.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDie Erlöse seien auf 462 (553,5) Millionen Euro gesunken und damit um 22 Millionen Euro höher ausgefallen als zuletzt angekündigt, teilte Aleo am Dienstag mit. Der Preisverfall sorgte indes nach ersten Berechnungen für einen Verlust von 25 bis 30 Millionen Euro nach einem operativen Gewinn von 43 Millionen Euro vor Jahresfrist.

Vor allem der außerordentliche Aufwand für die Abgeltung von Verträgen mit einem Lieferanten aus den Jahren 2005 bis 2008 schlug negativ zu Buche. Für die Laufzeit bis 2019 seien inzwischen marktkonforme Preise vereinbart worden.

Nach flauem Geschäft in den ersten neun Monaten war die Nachfrage nach Solaranlagen in Deutschland unerwartet stark angesprungen. Allein im Dezember registrierte die Bundesnetzagentur neu installierte Anlagen mit einer Leistung von 3000 Megawatt, ein neuer Höchstwert. Die Diskussion um eine drastische Kappung der staatlichen Förderung hatte die Nachfrage beflügelt. Allerdings hat der starke Zubau der vergangenen Monate erneut einen Streit in der Regierung über die Modalitäten der künftigen Subventionierung der erneuerbaren Energien ausgelöst.

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