Bosch übertrifft Erwartungen Technologiekonzern Bosch mit starkem Geschäftsjahr 2014

Insbesondere dem Milliardenumsatz in der neu „Mobility Solutions“ genannten Autosparte verdankt der nun größte Automobilzulieferer Bosch ein prächtiges Geschäftsjahr 2014. Umsatz, Ergebnis und Rendite stiegen.
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Der Technikkonzern Bosch krönzt sich zum größten Autozulieferer der Welt und feiert ein starkes Geschäftsjahr 2014. Quelle: dpa
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Der Technikkonzern Bosch krönzt sich zum größten Autozulieferer der Welt und feiert ein starkes Geschäftsjahr 2014.

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StuttgartGute Geschäfte mit der Autoindustrie haben dem Technologiekonzern Bosch im vergangenen Jahr zu kräftigem Wachstum in der Kraftfahrzeug-Sparte verholfen. Der Umsatz in dem kürzlich in „Mobility Solutions“ umbenannten wichtigsten Geschäftsfeld stieg um neun Prozent auf 33,3 Milliarden Euro, wie die Bosch-Gruppe am Freitag mitteilte.

Vor allem das Geschäft mit Kraftstoff-Einspritz-Systemen, Anzeigeinstrumenten und Infotainment-Technik für Fahrzeuge brummte. „Der Bereich wuchs damit mehr als doppelt so schnell wie der Kfz-Markt“, sagte Bosch-Chef Volkmar Denner. Der Gesamtumsatz lag mit knapp 49 Milliarden Euro gut sechs Prozent über dem Vorjahreswert - damit übertraf das Unternehmen seine Zielmarke von drei bis fünf Prozent Zuwachs.

Vor Zinsen und Steuern verdiente Bosch 2014 fast drei Milliarden Euro nach knapp 2,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Konzern ist damit dem Ziel näher gekommen, acht Prozent vom Umsatz an operativem Gewinn zu machen. Die Rendite erhöhte der Erzrivale des Dax-Konzerns Continental um einen Prozentpunkt auf 6,1 Prozent.

Umsatz, Ergebnis und Rendite sollen auch in diesem Jahr steigen, wie Denner in Aussicht stellte. Durch die vollständige Übernahme der Gemeinschaftsunternehmen ZF Lenksysteme und Bosch Siemens Hausgeräte erhöhe sich der Umsatz allein um 15 Milliarden Euro.

Die Kfz-Sparte wird voraussichtlich mehr als 37 Milliarden Euro erlösen. Bosch könnte sich damit als größter Autozulieferer weltweit vor die Konkurrenten Continental, Denso aus Japan und ZF Friedrichshafen schieben. Die Stuttgarter halten zudem weiter Ausschau nach Übernahmezielen. „Wir werden mit Sicherheit weiter akquirieren, wenn es strategisch sinnvoll und preislich vertretbar ist“, sagte Finanzchef Stefan Asenkerschbaumer.

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