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Botox-Hersteller Allergan kämpft gegen feindliche Übernahme

Im Kampf gegen seine feindliche Übernahme durch den Pharmakonzern Valeant wendet sich der Botox-Hersteller Allergan an die Aktionäre: Sie sollten ihre Anteilsscheine nicht für das „unangemessene“ Angebot verkaufen.
23.06.2014 - 20:34 Uhr Kommentieren
Der Botox-Hersteller Allergan währt sich weiter gegen die feindliche Übernahme durch Valeant. Quelle: ap

Der Botox-Hersteller Allergan währt sich weiter gegen die feindliche Übernahme durch Valeant.

(Foto: ap)

New York Zur Abwehr einer feindlichen Offerte des kanadischen Pharmakonzerns Valeant bittet der Botox-Hersteller Allergan seine Aktionäre um Unterstützung. Die Amerikaner rieten nach Rücksprache mit ihren Banken den Eignern am Montag, ihre Anteilsscheine nicht an die Kanadier zu veräußern. Goldman Sachs und die Bank of America Merrill Lynch hätten das rund 52 Milliarden Dollar schwere Gebot zuvor als finanziell unangemessen bezeichnet, teilte Allergan mit. Valeant bietet den Aktionären des Unternehmens aus dem kalifornischen Irvine 72 Dollar in bar und 0,83 Valeant-Aktien je Allergan-Anteilsschein.

Der kanadische Konzern hält unterdessen an seinen Übernahmeplänen fest. Valeant ist aber bereits mehrmals damit abgeblitzt. Der Konzern aus Quebec hatte sich mit Allergan-Großinvestor Bill Ackman zusammengetan und war erstmals vor drei Monaten vorgeprescht. Mit Valeant und Allergan würden sich zwei mittelgroße Gesellschaften zusammenschließen, die beide in der Haut- und Augenmedizin aktiv sind.

An der New Yorker Börse fielen Allergan-Anteilsscheine um 0,3 Prozent auf 164,80 Dollar. Valeant-Papiere verbilligten sich um 0,6 Prozent auf 121,19 Dollar.

  • rtr
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