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Branchenblick Industrie gehen neue Stellen aus

Die deutsche Industrie hat im September so wenige neue Stellen geschaffen wie seit Ende 2007 nicht mehr. Aufträge, Produktion und Umsatz sanken so stark wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Experten gehen davon aus, dass dies mit Verzögerung auf die Beschäftigtenzahl durchschlägt

HB BERLIN. In den größeren Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes stieg die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 122 300 oder 2,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Einen geringeren Zuwachs gab es zuletzt im Dezember vergangenen Jahres mit rund 114 000. Insgesamt zählt das Verarbeitende Gewerbe gut 5,4 Mio. Beschäftigte. Die Industrie hat im September wegen der weltweiten Konjunkturabkühlung eine Serie von Rückschlägen hinnehmen müssen. .

Den stärksten Stellenzuwachs gab es im September im Maschinenbau mit 5,5 Prozent, gefolgt von der Metallherstellern mit 4,2 Prozent. Fahrzeughersteller und deren Zulieferer beschäftigten 2,7 Prozent mehr Mitarbeiter. In der Chemiebranche stagnierte die Mitarbeiterzahl.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden im Verarbeitenden Gewerbe stieg binnen Jahresfrist um 7,3 Prozent auf 722 Millionen. Allerdings gab es diesmal zwei Arbeitstage mehr als im September 2007. Die Bruttolohn- und-gehaltssumme stieg um 4,6 Prozent auf 17,8 Mrd. Euro.

In der Statistik werden nur Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes mit mindestens 50 Mitarbeitern berücksichtigt.

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