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Bremsenhersteller Chefsuche bei Knorr-Bremse „weit fortgeschritten“

Ende April hat Ex-Vorstandschef Deller den Bremsenhersteller Knorr-Bremse verlassen. Doch noch immer hat der Konzern keinen Nachfolger benannt.
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Der Konzern ist weiter auf der Suche nach einem neuen Vorstandschef. Quelle: dpa
Knorr-Bremse

Der Konzern ist weiter auf der Suche nach einem neuen Vorstandschef.

(Foto: dpa)

Berlin Fast sieben Wochen nach der Trennung von Vorstandschef Klaus Deller ist Knorr-Bremse weiter auf der Suche nach einem Nachfolger. „Wir sind weit fortgeschritten in der Suche, aber Qualität geht vor Schnelligkeit“, sagte Aufsichtsratschef Klaus Mangold der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Deller hatte den Bremsenhersteller Ende April überraschend verlassen, nachdem er diesen im Herbst erfolgreich an die Börse gebracht hatte.

Mangold sprach von einer alternativlosen Demission wegen irreparabler Differenzen im Vorstand. Diese hätten allerdings nichts mit der Firmenstrategie zu tun gehabt. „Herr Deller verfolgte einfach einen Führungsanspruch, der nicht immer mit den Prinzipien moderner Unternehmensführung vereinbar war.“ Knorr-Bremse hat für Dienstag zur Hauptversammlung eingeladen.

Mangold unterstrich ferner, die internationalen Handelskonflikte hätten dem Aktienkurs des Unternehmens bislang nichts anhaben können. „Da wir in allen wichtigen Märkten - Amerika, Europa, Asien - mit über 70 eigenen Produktionsstätten vertreten sind, trifft uns das nicht im Kern“, ergänzte er.

Nach Worten von Finanzvorstand Ralph Heuwing hält der Konzern Ausschau nach zusätzlichen Zukaufsmöglichkeiten. „Wir planen weiter interessante Übernahmen und Beteiligungen, vor allem im Bereich Verknüpfung von Bremse und Lenkung als Basis für automatisiertes Fahren“, sagte Heuwing der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“.

Mittelfristig solle der Umsatz um jährlich durchschnittlich 4,5 bis 5,5 Prozent steigen. Das Münchner Unternehmen hatte zuletzt nach einer Übernahme in Japan seine Umsatz- und Gewinnerwartungen nach oben geschraubt und stellt nun für das laufende Jahr ein Umsatzplus von bis zu sieben Prozent auf 6,875 bis 7,075 Milliarden Euro in Aussicht.

Mehr: Der Börsengang von Knorr-Bremse sollte der Abschluss des Lebenswerks von Heinz Hermann Thiele sein. Durch den Abgang von Ex-Vorstandschef Deller bleibt dieses zunächst unvollendet.

  • rtr
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