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Aston Martin schmiedet einen Notfallplan

Der britische Sportwagenhersteller wäre massiv von einem No-Deal-Szenario betroffen.

(Foto: Reuters)

Brexit So plant der britische Autobauer Aston Martin beim No-Deal

Da das britische Parlament am 15. März gegen das Brexit-Abkommen stimmen könnte, beschloss Autobauer Aston Martin bereits konkrete Pläne für diesen Fall.
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LondonDer britische Autobauer Aston Martin hat seinen Notfallplan gegen einen ungeordneten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union verabschiedet. „Wir müssen uns auf den schlimmsten Fall vorbereiten“, sagte Aston-Martin-Chef Andy Palmer der Nachrichtenagentur Reuters.

Dem Unternehmen sei nichts anderes übrig geblieben, als den im Oktober vorgestellten Plan im Dezember in Kraft zu setzen. Sollte in der kommenden Woche, wie weithin erwartet, das britische Parlament gegen das Brexit-Abkommen mit der EU stimmen, ist der ungeregelte Ausstieg Ende März wohl nicht mehr abzuwenden.

Der Autobauer muss aber schon jetzt disponieren, etwa über die Lieferung von Teilen aus Europa, die in drei Monaten in der Produktion gebraucht werden. Bisher kommen Motoren oder Getriebe, die Aston Martin in Europa beschafft, über den Hafen Dover ins Land. Dort werden bei einem harten Brexit aber starke Verzögerungen durch Zollkontrollen befürchtet.

Aston Martin vereinbarte mit dem Transportunternehmen DHL, dass die Lkw in diesem Fall andere Häfen ansteuern. Auch der teurere Weg über Luftfracht sei organisiert. Um seine Luxusautos ohne Unterbrechung in Europa verkaufen zu können, hat Aston Martin zudem im vergangenen Jahr ein Lager in Deutschland aufgebaut. „Je nachdem, was in den nächsten Wochen passiert, kann das noch aufgestockt werden oder nicht“, sagte Palmer.

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  • rtr
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