Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Brilliance BMW-Partner in China kämpft mit Zahlungsschwierigkeiten

Der Autobauer Brilliance kann eine fällige Anleihe nicht zurückzahlen. Die Staatsfirma sitz offenbar schon länger auf einem riesigen Schuldenberg.
27.10.2020 - 08:53 Uhr 1 Kommentar
Die finanziell angespannte Lage des Autobauers ist schon länger bekannt. Quelle: Reuters
Autos von Brilliance in Shenyang

Die finanziell angespannte Lage des Autobauers ist schon länger bekannt.

(Foto: Reuters)

Peking Eine Partnerfirma von BMW in China hat mit Zahlungsschwierigkeiten zu kämpfen. Wie aus einer an der Shanghaier Börse veröffentlichten Mitteilung hervorging, konnte der Autokonzern Brilliance eine am vergangenen Freitag fällig gewordene Unternehmensanleihe im Wert von einer Milliarde Yuan und 53 Millionen Yuan an Zinsen (zusammen etwa 126,8 Millionen Euro) nicht rechtzeitig zurückzahlen.

Man arbeite noch immer hart daran, die notwendigen Mittel aufzunehmen und befinde sich in Verhandlungen mit Investoren, hieß es in einer weiteren Börsen-Mitteilung, die auf Montag datiert war.

Die finanziell angespannte Lage bei Brilliance ist schon länger bekannt. So berichtet das chinesische Wirtschaftsmagazin Caixin, dass die Staatsfirma bis Ende Juni auf einem Schuldenberg von 132,8 Milliarden Yuan saß.

Brilliance und BMW bauen in einem Joint Venture gemeinsam Autos der Marke BMW für den chinesischen Markt. Die erfolgreiche Gemeinschaftsfirma trug laut Angaben von Caixin zuletzt 90 Prozent des Umsatzes von Brilliance bei.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Vor zwei Jahren hatte BMW angekündigt, seinen Anteil am Gemeinschaftsunternehmen mit Brilliance bis 2022 von 50 auf 75 Prozent erhöhen zu wollen. Die Zahlungsschwierigkeiten des chinesischen Partners wollte ein BMW-Sprecher in Peking am Montag nicht kommentieren.

    Mehr: BMWs freier Cash Flow im Kerngeschäft fällt deutlich höher aus als erwartet

    • dpa
    Startseite
    1 Kommentar zu "Brilliance: BMW-Partner in China kämpft mit Zahlungsschwierigkeiten"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das ist doch jetzt wohl lächerlich, bei so einem vergleichsweise kleinen Betrag "hart an der Lösung arbeiten zu müssen".
      BMW zahlt das aus der Portokasse und stockt seinen Anteil am Gemeinschaftsunternehmen auf oder übernimmt einen Teil von "Brilliance".

      Das kann doch wohl nicht das wirkliche Problem sein.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%