Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bundeskartellamt ermittelt gegen 30 Unternehmen Heidelberg Cement weist Kartellstrafe zurück

„Im Kartellverfahren gegen die deutsche Zementindustrie hat die Heidelberg Cement AG heute einen Bußgeldbescheid des Bundeskartellamtes über 251,5 Mill. Euro erhalten“, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der zentrale Vorwurf laute auf langjährige Beteiligung an Quotenabsprachen in Süddeutschland.

Reuters FRANFURT. „Die Gesellschaft bestreitet den wesentlichen Teil der Vorwürfe sowie jeglichen Mehrerlös und wird umgehend Einspruch einlegen.“

Das Bundeskartellamt wirft zahlreichen Zementfirmen in Deutschland vor, sich jahrelang den Markt über Quoten aufgeteilt und damit die Preise künstlich hoch gehalten zu haben. Gegen ursprünglich 30 Baustoffunternehmen ermittelte die Bonner Behörde nach früheren Angaben. Die Gesamtsumme der verhängten Bußgelder beläuft sich auf insgesamt 660 Mill. Euro.

Heidelberg Cement trifft mit der Strafe von mehr als 250 Mill. Euro allerdings die höchste Bußgeldzahlung. Die deutsche Nummer Zwei, Dyckerhoff, soll nach eigenen Angaben insgesamt rund 100 Mill. Euro zahlen. Neben diesen beiden Firmen haben unter anderem auch die französische Lafarge, die Ulmer Schwenk sowie Readymix Bußgeldbescheide erhalten.

Heidelberg Cement hat für die Kartellamtsstrafe wie andere betroffenen Konzerne auch eine Rückstellung gebildet, deren genaue Höhe das Unternehmen bisher aber nicht nennt. Es sei „angemessene Risikovorsorge“ getroffen worden, hieß es bisher. Der Aktienkurs des Unternehmens gab nach der Bekanntgabe der Strafhöhe bei geringen Umätzen zunächst mehr als 2 Prozent nach, pendelte sich dann bei einem Minus von 1,2 Prozent ein.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite