Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Bundeskartellamt Hausgerätehersteller sollen Millionenstrafe zahlen

Wegen unzulässiger Preismanipulationen hat das Bundeskartellamt gegen die Hausgerätehersteller SEB Deutschland (Rowenta, Tefal) und Krups Bußgelder von mehr als 1,4 Mill. Euro verhängt.

HB BONN. Die Unternehmen hätten in den Jahren 2003 bis 2005 verbotenerweise versucht, für einige ihrer Produkte Mindestpreise am Markt durchzusetzen und dazu erheblichen wirtschaftlichen Druck auf die Händler ausgeübt, berichtete die Wettbewerbsbehörde am Montag.

SEB und Krups, die beide zum französischen Konzern Groupe SEB gehören, drohten laut den Händlern mit der Sperre von Vertriebsprämien und Belieferungstopps, falls sie Produkte unterhalb der unverbindlichen Preisempfehlung verkauften, wie das Kartellamt berichtete.

Kartellamtspräsident Bernhard Heitzer betonte, derartige illegale Preisbindungen bedeuteten eine erhebliche Wettbewerbsbeschränkung. „Preise müssen sich im Wettbewerb bilden und Händler ihre Verkaufspreise frei festlegen können. Wenn ein Hersteller die freie Preisgestaltung der Händler durch wirtschaftlichen Druck beeinflusst, ist dies ein ernst zu nehmender Verstoß gegen das Kartellrecht“, sagte Heitzer.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite