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Buyout Arconic schlägt Kaufofferten aus – und schockt damit die Anleger

Der US-Konzern setzt einem monatelangen, turbulenten Ausschreibungsprozess ein Ende und stellt sich nicht mehr zum Verkauf. Die Aktie bricht ein.
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Ein Verkauf des Konzerns ist vorerst vom Tisch. Quelle: AP
Arconic

Ein Verkauf des Konzerns ist vorerst vom Tisch.

(Foto: AP)

New YorkArconic steht vorerst nicht mehr zum Verkauf. Der US-Hersteller von Metallteilen für Flugzeuge und Autos gab am Dienstag bekannt, dass er sich gegen einen Verkauf des Unternehmens entschieden habe und setzte damit einem monatelangen, turbulenten Ausschreibungsprozess ein Ende.

Bloomberg und Reuters zufolge wollte der Finanzinvestor Apollo Global Management für den ehemaligen Konzern des deutschen Managers Klaus Kleinfeld 22,20 Dollar je Aktie hinlegen. Das hätte zu einer Bewertung von etwa 10,7 Milliarden Dollar geführt, inklusive potenzieller Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem tödlichen Brand des Grenfell Towers in London 2017, schreibt Bloomberg.

Die Nachricht vom Ende der Verhandlungen sorgte am Dienstag für einen Kurssturz bei der Arconic-Aktie. Sie brach um rund 16 Prozent auf 17,08 Dollar ein. Im vergangenen Jahr verlor die Aktie rund 38 Prozent an Wert. Im gleichen Zeitraum gab der Industriewerte-Index des S&P „lediglich“ um 15 Prozent nach.

„Wir haben keinen Vorschlag für eine vollständige Transaktion erhalten, von der wir glauben, dass sie im besten Interesse der Aktionäre von Arconic und anderer Interessengruppen ist“, teilte Chairman John Plant in einer Erklärung mit. Der Fokus des Konzerns werde sich nun auf operative Verbesserungen und den bereits angekündigten Verkauf der Geschäftseinheit Gebäudetechnik verlagern, hieß es außerdem in der Mitteilung.

Mit dem abgelehnten Verkauf wächst die Unsicherheit hinsichtlich Arconics Zukunft. Der Konzern liefert sich schon seit einiger Zeit eine hitzige Auseinandersetzung über die strategische Ausrichtung mit dem aktivistischen Investor Elliott Management. Der hatte Kleinfelds Entlassung 2017 durchgesetzt.

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