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Premium Caravaning Der Abgasskandal erfasst auch die Reisemobilbranche

Camping ist eine der wenigen Wachstumsgeschichten im Corona-Jahr. Dass viele Wohnmobile gegen Umweltauflagen verstoßen, scheint die Politik nicht zu stören.
14.12.2020 - 04:00 Uhr
Der Hersteller wendete sich 2016 direkt an den damaligen CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer. Quelle: Bloomberg
Wohnmobil von Knaus Tabbert

Der Hersteller wendete sich 2016 direkt an den damaligen CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer.

(Foto: Bloomberg)

Düsseldorf Bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt herrscht auch in Coronazeiten Hochbetrieb. Seit die Ermittler Sommer 2020 nach Diesel-Razzien bei den Autoherstellern Fiat Chrysler und dem Schwesterkonzern Iveco in Deutschland, Italien und der Schweiz potenzielle Zeugen im Abgasskandal aufriefen, sich zu melden, sind rund 300 Anzeigen eingegangen. „Rund 90 Prozent stammen von Wohnmobilkäufern“, sagt eine Behördensprecherin. Es kämen laufend Anzeigen hinzu.

Der Verdacht der Strafverfolger lautet auf gewerbsmäßigen Betrug bei den Abgaswerten von Dieselmodellen. Aus dem Fiat-Chrysler-Konzern sind drei Mitarbeiter beschuldigt. Fiat ist ein Hauptlieferant von Chassis für viele Wohnmobilhersteller – Dieselmotor inklusive.

Für die Luftqualität ist dies kein Gewinn. Die Deutsche Umwelthilfe hat gerade ein Gutachten fertiggestellt. Dabei wurden zwei Fiat-Reisemobile der Euronorm 5 untersucht. Beide überschritten die zulässigen Werte für den Ausstoß von giftigen Stickoxiden „bei Weitem“, notierten die Gutachter. Federführend war Axel Friedrich, ehemals Abteilungsleiter Verkehr und Lärm beim Umweltbundesamt.

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