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Carlos Tavares PSA-Chef setzt Opel hohe Ziele

PSA-Chef Carlos Tavares setzt der künftigen Tochter Opel ambitionierte Ziele. Spätestens 2020 soll der Autobauer wieder Gewinne machen. Zum erwarteten Abgang von Opel-Chef Neumann äußerte sich Tavares nur indirekt.
12.06.2017 - 09:44 Uhr Kommentieren
Der PSA-Chef erwartet, dass Opel spätestens 2020 wieder Gewinn macht. Quelle: dpa
Carlos Tavares

Der PSA-Chef erwartet, dass Opel spätestens 2020 wieder Gewinn macht.

(Foto: dpa)

Frankfurt, Rüsselsheim Der Autobauer Opel muss nach einer Übernahme durch den französischen PSA-Konzern schnell die Gewinnzone ansteuern. PSA-Chef Carlos Tavares bekräftigte im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ seine Vorgabe, dass Opel spätestens 2020 Gewinn machen muss. Den Plan dafür solle das Opel-Management innerhalb von 100 Tagen nach der Übernahme vorlegen und ihn dann umsetzen. Diese könnte laut „FAZ“ zum 12. September umgesetzt werden, dem Beginn der Automesse IAA in Frankfurt.

Er setze beim Neustart auf die vorhandene Mannschaft, sagte Tavares. „Es sind alle Führungskräfte eingeladen, mit mir den Weg zu gehen. Sie müssen nur wissen, dass es so wie bisher nicht bleiben kann.“ Den erwarteten Abgang von Opel-Chef Karl-Thomas Neumann kommentierte der PSA-Boss nur indirekt. Jeder müsse seine persönliche Entscheidung treffen, sagte er der Zeitung zufolge.

Diese Manager saßen bei Opel am Steuer
Michael Lohscheller
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Der bisherige Finanzchef Michael Lohscheller ist neuer Chef von Opel. Er gehört seit September 2012 dem Opel-Vorstand an und ist seit dem 1. Juli 2014 Finanzvorstand und Geschäftsführer Finanzen der Opel Group. Der Diplom-Kaufmann sammelte schon vor seiner Zeit bei Opel über viele Jahre Erfahrungen in der Automobilbranche: Lohscheller arbeitete bei Daimler, Mitsubishi und Volkswagen. Der 48-Jährige ist verheiratet und hat zwei Kinder.

(Foto: Opel)
Karl-Thomas Neumann
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Lohscheller folgt auf Neumann, der überraschend zurückgetreten war. Der gebürtige Niedersachse (Jahrgang 1961) studierte Elektrotechnik in Dortmund und Duisburg. Zunächst arbeitete er bei Motorola, 1999 wechselte er dann zu VW. Von 2004 bis 2009 war er für den Automobilzulieferer Continental tätig. Danach ging Neumann 2009 zurück zu Volkswagen. Seit März 2013 war er Opel-Chef.

(Foto: Reuters)
Neumann nimmt Abschied
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Im Juni 2017 trat Neumann ist von seinem Amt als Sprecher der Geschäftsführung zurück. Jetzt wird erneut über ein Comeback bei VW spekuliert.

(Foto: dpa)
Thomas Sedran
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Neumanns Vorgänger an der Opel-Spitze hieß Thomas Sedran. Er war von Juli 2012 bis Februar 2013 übergangsweise Opel-Chef. Später stand er der dem Mutterkonzern General Motors in Europa vor. 2015 verließ er GM. Im Zuge der VW-Abgasaffäre wurde er als neuer Chefstratege in Wolfsburg engagiert.

(Foto: AFP)
Karl-Friedrich Stracke
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Der Ingenieur war zunächst für die Opel-Werke in Bochum und Rüsselsheim zuständig. Ab 2004 leitete er den Europa-Bereich von General Motors. Von April 2011 bis Juli 2012 war er dann Opel-Vorstandsvorsitzender. Nachdem er den Autokonzern nicht zurück in die Gewinnzone führen konnte, trat er 2012 zurück.

(Foto: dpa)
„Nick“ Reilly
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David Nicholas „Nick“ Reilly heuerte 1975 bei General Motors an. Zum Jahreswechsel 2001/02 wurde er als Sanierer Vorsitzender des Übergangsvorstand bei Daewoo, das nach der Übernahme als GM Daewoo firmierte. Von 2006 bis 2009 war er Vizepräsident der GM-Gruppe und Präsident der General Motors Asia-Pacific-Group. Zwischen Januar 2010 und April 2011 übernahm er den Opel-Vorstandsvorsitz.

(Foto: Reuters)
Hans Demant
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Der Maschinenbauer begann Mitte der 1970er-Jahre seine Karriere bei Opel. Zunächst war er in der Produktentwicklung tätig, 2001 wurde er Vize-Vorstandsvorsitzender bei General Motors in Europa. Von Juni 2004 bis zu seinem Rücktritt im Januar 2010 firmierte er als Opel-Chef. Seit Oktober 2010 verantwortet er die Koordination internationaler Projekte bei VW.

(Foto: dpa)

Opel solle so deutsch wie möglich bleiben, um sich mit den anderen Marken zu ergänzen meinte Tavares. Einsparmöglichkeiten sehe er insbesondere im Einkauf, beim Vertrieb und im Export. Beschäftigungsgarantien für die rund 38.000 Opel-Mitarbeiter über die bis 2018 laufenden Tarifverträge hinaus lehnte er aber ab. „Da muss man offen und ehrlich sein: Das Einzige, was Mitarbeiter schützt, ist Gewinn.“

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