Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Cerberus streicht bereits Tausende Stellen Chrysler verhandelt mit Fiat über Kooperation

Der angeschlagene amerikanische Autobauer Chrysler steht vor einer Kooperation mit dem italienischen Fiat-Konzern. Nach Informationen des Handelsblatts aus Branchenkreisen könnte Chrysler Autos der Fiat-Tochter Alfa Romeo in seinen Werken in den USA produzieren.
Quelle: ap
(Foto: ap)

DÜSSELDORF. Den Branchenkreisen zufolge sollen die Verhandlungen mit der sportlichen Fiat-Tochter vorangehen. Chrysler versucht, seine eigene Zukunft mittels Allianzen mit europäischen und japanischen Autokonzernen abzusichern. Am Dienstag hatte das Unternehmen angekündigt, zusammen mit dem japanischen Hersteller Nissan Kleinwagen und Pick-ups zu produzieren.

Chrysler gehörte fast zehn Jahre zum Daimler-Konzern. Im vergangenen Jahr trennten sich die Stuttgarter von dem US-Autobauer, der Milliardenverluste macht. Der amerikanische Finanzinvestor Cerberus übernahm Chrysler, Interessenten aus der Autobranche war der Deal zu riskant. Der drittgrößte US-Autobauer steht vor gewaltigen Herausforderungen, Cerberus streicht bereits Tausende Stellen.

"Es könnte auch noch weitere Partnerschaften mit anderen Herstellern geben", sagte eine Chrysler-Sprecherin zu den Verhandlungen mit Fiat. Den Bau von Alfa-Romeo-Modellen bezeichnete sie als Spekulation. Fiat wollte auf Anfrage lediglich Gespräche mit Chrysler bestätigen. Fiat könnte mit Alfa Romeo auf den US-Markt zurückkehren. Angesichts des schwachen Dollar-Kurses soll mindestens ein Modell vor Ort produziert werden. Die Produktion für den US-Markt wird in Europa immer teurer.

Startseite
Serviceangebote