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„Cheat Box“ für den VW Up Abgas-Aktivist stört Volkswagen-Show in Genf

VW-Vertriebschef Jürgen Stackmann stellt auf dem Genfer Autosalon gerade den Up vor, als ihn ein Aktivist überrascht. Der Unbekannte will eine „Cheat Box“ unter dem Kleinwagen anbringen. Doch Stackmann bleibt cool.
„Ok, vielen Dank.“ Quelle: Reuters
VW-Vertriebschef Stackmann und der Aktivist

„Ok, vielen Dank.“

(Foto: Reuters)

GenfEin Unbekannter hat die VW-Pressekonferenz auf dem Autosalon in Genf gestört und gegen den Abgas-Betrug des Herstellers protestiert. Als VW-Vertriebschef Jürgen Stackmann am Dienstag gerade die neue Version des Kleinwagens Up präsentierte, stürmte der Mann in einem schwarzen Overall auf die Bühne und versuchte symbolisch eine „Cheat Box“ (dt. Schummel-Box) an dem neuen Auto anzubringen. Dazu kroch er unter den Wagen.

„Ok, vielen Dank“, kommentierte der überrascht wirkende Stackmann den Zwischenfall. „Ich hoffe, Sie genießen die Show“, sagte er zu dem Mann. Ein VW-Sprecher wollte die Aktion nicht kommentieren.

Der rollende Superlativ aus dem VW-Konzern
Wolfgang Dürheimer, Bugatti CEO, präsentiert den neuen Bugatti Chiron am Vorabend des 86. Genfer Autosalons
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Technik-Freaks dürften vermutlich auf die Knie fallen und dem Himmel danken, dass es ein solches Gefährt wie den Chiron noch geben darf. Der gewöhnliche Autofahrer sieht das wohl anders, schüttelt angesichts dieses Boliden nur verständnislos den Kopf. Alles, was diese Macho-Maschine hat, kann und kostet, erreicht Dimensionen, die es bislang im Automobilbau nicht gab – und wohl auch nie wieder geben wird.

Der Chiron ist ein rollender Superlativ, gegen den selbst gestandene Sportwagen wie ein Lamborghini Aventador oder auch ein Porsche 911 Turbo S harmlos, ja fast niedlich wirken ...

(Foto: Reuters)
Bugatti Chiron
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Den Ingenieuren verlangte der Chiron während seiner über drei Jahre dauernden Entwicklungsphase so einiges ab. Schließlich soll das Auto auch bei einem Tempo von 420 km/h, der offiziellen Höchstgeschwindigkeit, nicht die Bodenhaftung verlieren, soll der gigantische Achtliter-Motor ausreichend Frischluft einatmen und die Bremsen diese Wahnsinns-Energie wieder abbauen können, ohne zu zerbröseln.

(Foto: Reuters)
Bugatti Chiron
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Schon bei 2.000 Umdrehungen schickt der Sechzehnzylinder einem Lkw ähnliche 1.600 Newtonmeter an Drehmoment auf die Kurbelwelle und entwickelt dann bereits eine Leistung von 450 PS. Bei 4.000/min stehen sogar fast 900 PS zur Verfügung, um schließlich bei 6.700/min den Maximalwert von 1.500 PS zu erreichen.

(Foto: Reuters)
Bugatti Chiron
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So viel Power reicht gewöhnlichen, um den gesamten Antriebsstrang in seine Einzelteile zu zerlegen und die Reifen kurzerhand in Rauch aufzulösen. Um also den Chiron optimal nach vorne katapultieren zu können, sind viele elektronische Helferlein notwendig – und wohl auch polizeiliche Streckensperrungen sinnvoll. 

(Foto: Reuters)
Bugatti Chiron
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Etwas über 2 Sekunden vergehen, dann hat der Bugatti die 100-km/h-Marke passiert. Kein Serienauto der Welt hat diesen Wert bislang geschafft. Nach 6 Sekunden fällt Tempo 200, nach rund 14 ist die 300-km/h-Marke durchbrochen. Zahlen aus einer automobilen Parallelwelt.

(Foto: Reuters)
Motorabdeckung des Bugatti Chiron
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Das gilt auch für den Motor. Lief dieser während der Entwicklung auf dem Prüfstand, mussten im Labor alle anderen Prüfstände abgeschaltet werden, um einen Generatoren-Kollaps zu verhindern.

Der Kühlflüssigkeitsbedarf liegt bei Vollgas bei 800 Liter in der Minute. Würde diese Menge aus einem Feuerwehrschlauch spritzen, eine Badewanne wäre nach 11 Sekunden gefüllt.

(Foto: Reuters)
Bugatti Chiron
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„Bei Maximaltempo sind die 100 Liter Tankinhalt nach acht Minuten weg“, beziffert Entwicklungschef Willi Netuschil die ungewöhnliche Verbrauchsangabe. Wer jetzt den Taschenrechner bemüht, sollte auf einen Wert von 190 l/100 km kommen. Die CO2-Abgabe in Gramm pro Kilometer ersparen wir uns hier.

(Foto: Reuters)
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  • dpa
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