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Chemie-Industrie US-Konzern Huntsmann prüft Kauf von Sachtleben

Rockwood unternimmt einen weiteren Anlauf zum Verkauf von Sachtleben. In den Verhandlungen besitzt Huntsman laut Kreisen bis Monatsende Exklusivität. Eine Huntsman-Delegation habe Sachtleben-Werke bereits inspiziert.
02.07.2013 - 20:28 Uhr Kommentieren
Ein Mitarbeiter der Sachtleben Chemie GmbH füllt eine Probe aus einer Filterpresse ab. Huntsman verhandele bereits mit der Sachtleben-Muttergesellschaft Rockwood, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen. Quelle: ap

Ein Mitarbeiter der Sachtleben Chemie GmbH füllt eine Probe aus einer Filterpresse ab. Huntsman verhandele bereits mit der Sachtleben-Muttergesellschaft Rockwood, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen.

(Foto: ap)

Frankfurt Der US-Chemiekonzern Huntsman ist Finanz- und Branchenkreisen zufolge an einer Übernahme des Weißpigment-Produzenten Sachtleben interessiert. Huntsman schaue sich das Geschäft an und verhandele bereits mit der Sachtleben-Muttergesellschaft Rockwood, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

Damit unternimmt Rockwood einen weiteren Anlauf zum Verkauf seiner Duisburger Tochterfirma. Erst vor wenigen Wochen waren nach früheren Angaben aus Kreisen Verhandlungen mit Beteiligungsfirmen geplatzt, da Rockwood sich mit seinen Preisvorstellungen nicht durchsetzen konnte. Rockwood will sich auf weniger konjunkturabhängige Geschäfte konzentrieren.

Eine Delegation von Huntsman habe Werke in Europa inspiziert und werde bald die Bücher von Sachtleben prüfen, sagten zwei der Insider. Huntsman sei bis Ende des Monats Exklusivität in den Verhandlungen zugesichert worden. Von Rockwood und Huntsman war zunächst keine Stellungnahme erhältlich.

Einem Insider zufolge prüfen die beiden Firmen auch, ihre jeweiligen Titandioxid-Geschäfte in ein Gemeinschaftsunternehmen zusammenzulegen. Das Huntsman-Management hatte vor wenigen Monaten erklärt, der Konzern wolle an der Konsolidierung im Titandioxid-Geschäft teilnehmen.

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    Huntsman gehört wie Sachtleben zu den weltgrößten Herstellern des Weißpigments Titandioxid. Sachtleben setzte 2012 rund 820 Millionen Euro um. Titandioxid wird in Farben, Kunststoffen und Fasern, aber auch in Kosmetikprodukten wie Zahnpasta und Sonnencreme eingesetzt. Das Geschäft ist allerdings stark konjunkturanfällig.

    Mehrere Verkaufsversuche gescheitert
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