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Chemiebranche Dow Chemical mit positiver Überraschung

Der US-Chemieriese Dow Chemical ist zu Jahresanfang überraschend in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Rivale von BASF und Bayer profitierte vor allem von Sparmaßnahmen, gesunkenen Rohmaterialkosten und guten Geschäften der Pflanzenschutzsparte Agro-Science.

HB NEW YORK. Das Nettoergebnis brach zwar auf 24 Mio. Dollar ein von 941 Mio. Dollar vor einem Jahr. Nach einem Minus von 1,6 Mrd. Dollar im vierten Quartal 2008 hatten Analysten aber auch diesmal mit einem Verlust gerechnet. Die Aktie schnellte vorbörslich elf Prozent in die Höhe.

Der Umsatz fiel um knapp 40 Prozent auf 9,1 Mrd. Dollar. Hier hatten Branchenexperten mit besseren Zahlen gerechnet. Die Wirtschaftskrise hat die Chemiebranche inzwischen weltweit voll im Griff. Der Ludwigshafener Weltmarktführer BASF vermeldete am Donnerstag für das erste Quartal einen Gewinneinbruch von fast 60 Prozent auf 985 Mio. Euro.

Der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern Bayer rutschte im Auftaktquartal in seinem Kunststoffgeschäft operativ in die roten Zahlen. Auch der US-Branchenprimus Dupont erlitt in den ersten drei Monaten einen Gewinneinbruch. Dow Chemical hatte als Reaktion auf den Wirtschaftseinbruch bereits einen Stellenabbau und die Schließung einiger Werke angekündigt. Zudem will der Konzern Geschäftsteile verkaufen.

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