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Chemiekonzern Akzo Nobel legt schlechtes Quartal hin

Negative Währungseffekte und schlechte Absatzzahlen machen dem niederländischen Chemiekonzern Akzo Nobel zu schaffen. Die Prognosen bieten wenig Grund zur Hoffnung. Akzo Das Unternehmen zeigt sich trotzdem optimistisch.
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Seit längerer Zeit muss Akzo Nobel hohe Verluste hinnehmen, schon 2010 steckte das Unternehmen in der Krise. Quelle: dapd

Seit längerer Zeit muss Akzo Nobel hohe Verluste hinnehmen, schon 2010 steckte das Unternehmen in der Krise.

(Foto: dapd)

Amsterdam Dem niederländische Farben- und Chemiekonzern Akzo Nobel machen negative Währungseffekte zu schaffen. Im abgelaufenen Quartal seien die Absatzvolumina zwar in allen drei Hauptsparten gestiegen, teilte das Management am Donnerstag mit. Nachteilige Wechselkursentwicklungen hätten aber auf die Erlöse gedrückt. Der Umsatz ging um zwei Prozent zurück auf 3,38 Milliarden Euro. Er lag wie der Betriebsgewinn von 216 Millionen Euro etwas unter den Erwartungen von Branchenexperten. Der Aktienkurs der Gesellschaft stürzte um 3,8 Prozent ab.

Akzo Nobel produziert neben Dulux-Wandfarben auch sogenannte Hochleistungsbeschichtungen für Autos, Flugzeuge und Schiffe sowie Spezialchemikalien für die Papierindustrie. Das wirtschaftliche Umfeld dürfte nach Einschätzung des Unternehmens fragil bleiben. Trotzdem rechnet es damit, seine Renditeziele für 2015 zu erreichen. Insbesondere wegen eines flauen Konsums sowie der schwache Bauwirtschaft in Europa und in den USA hatte sich Akzo Nobel einen Sparkurs verordnet.

Wie sich der Branchenprimus BASF zum Jahresstart geschlagen hat, wird am 2. Mai beantwortet werden. Dann legt der Ludwigshafener Konzern seinen Bericht zum 1. Quartal vor.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
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