Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Chemiekonzern BASF erhält 175 Millionen Euro Fördermittel für Batteriematerialienfabrik

Der Chemiekonzern baut in der Lausitz ein Werk, das Materialien für Batterien von Elektrofahrzeugen herstellt. Nun ist der Förderbescheid für BASF da.
19.08.2020 - 15:09 Uhr Kommentieren
Der Konzern will an dem Standort Kathodenmaterialien für die Batterien von Elektrofahrzeugen herstellen. Quelle: obs
BASF-Werk Schwarzheide

Der Konzern will an dem Standort Kathodenmaterialien für die Batterien von Elektrofahrzeugen herstellen.

(Foto: obs)

Frankfurt Der Bund und das Land Brandenburg unterstützen den Chemiekonzern BASF beim Bau seiner Batteriematerialienfabrik in der Lausitz mit rund 175 Millionen Euro. Einen entsprechenden Förderbescheid erhielt BASF am Mittwoch. Das Land Brandenburg fördert die Kathodenmaterial-Produktion mit 50 Millionen Euro, insgesamt gewähren Bund und Länder dem Konzern rund 175 Millionen für die Standorte in Schwarzheide in der Lausitz und die Zentrale in Ludwigshafen.

„Der Aufbau der Kathodenmaterial-Produktion bei BASF in Schwarzheide ist eine Schlüsselinvestition für die elektromobile Zukunft Europas“, sagte der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Die Wahl für den Standort in Brandenburg war Anfang des Jahres gefallen. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hatte damals gesagt, bei der BASF-Anlage in Schwarzheide gehe es um ein Fördervolumen von über 100 Millionen Euro, weniger aber als im Batterieprojekt von Opel, bei dem er von einem „beachtlichen dreistelligen Millionenbetrag“ gesprochen hatte. Opel will ab 2024 Batteriezellen in Kaiserslautern fertigen - und auch an andere Firmen verkaufen.

BASF will in Schwarzheide Kathodenmaterialien für die Batterien von Elektrofahrzeugen herstellen. Zur Höhe der Investitionen äußerte sich der Konzern nicht, BASF hatte sich aber zum Ziel gesetzt, in Europa 400 Millionen Euro in die Herstellung von Batteriematerialien zu stecken. Als erster Standort dafür war bereits Harjavalta in Finnland gewählt worden. Die neue BASF-Anlage soll Vorprodukte aus der finnischen Produktion verwenden und zunächst eine Anfangskapazität haben, die eine Ausstattung von rund 400.000 Elektrofahrzeugen mit Batteriematerialien ermöglicht.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Die Förderung für BASF erfolgt für Forschung und Innovation sowie zum Bau von Anlagen für die Produktion und das Recycling von Batteriematerialien in Schwarzheide. Das geförderte Projekt mit dem Schwerpunkt der Projektarbeiten in Schwarzheide sowie kleineren Anteilen in Ludwigshafen ist Teil der Förderung des Aufbaus einer Batterie-Wertschöpfungskette in der Europäischen Union.

    Mehr: BASF baut Batteriematerialienfabrik in der Lausitz

    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Chemiekonzern - BASF erhält 175 Millionen Euro Fördermittel für Batteriematerialienfabrik
    0 Kommentare zu "Chemiekonzern: BASF erhält 175 Millionen Euro Fördermittel für Batteriematerialienfabrik"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%