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Chemiekonzern BASF prüft Milliarden-Investition in indisches Werk

Der Chemiekonzern hat mit anderen Firmen eine Absichtserklärung für eine Machbarkeitsstudie unterschrieben. Milliarden Euro könnten in ein Werk in Indien fließen.
Update: 17.10.2019 - 15:46 Uhr Kommentieren
Bis zu vier Milliarden Euro könnten in den in Indien geplanten Komplex investiert werden. Quelle: dpa
BASF-Fahnen

Bis zu vier Milliarden Euro könnten in den in Indien geplanten Komplex investiert werden.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Der Chemieriese prüft zusammen mit Partnern eine milliardenschwere Investition in ein Werk in Indien. BASF hat mit der Abu Dhabi National Oil Company, der indischen Adani Group und der österreichischen OMV-Beteiligung Borealis eine Absichtserklärung für eine Machbarkeitsstudie unterzeichnet.

Ziel sei es, die technischen, finanziellen und operativen Stärken jedes Unternehmens bestmöglich zu nutzen. Die Gesamtinvestition für den in Mundra im indischen Bundesstaat Gujarat geplanten Komplex wird auf bis zu vier Milliarden Dollar geschätzt.

Die Pläne für das Großprojekt in Indien hatte BASF erstmals Anfang des Jahres vorgestellt. Im Zentrum steht eine neue Anlage zur Herstellung der wichtigen Basischemikalie Propylen aus dem Rohstoff Propan.

Borealis will das Propylen für die Herstellung des Kunststoffs Polypropylen nutzen. Für die BASF wiederum dient das Propylen als Ausgangsmaterial für zahlreiche Acrylsäureprodukte, darunter zum Beispiel Superabsorber für Windeln.

Das neue Werk in Indien ist für den Ludwigshafener Konzern zudem ein wichtiges Leuchtturm-Projekt für eine klimaneutrale Chemieproduktion und fügt sich damit in die erklärte Strategie der BASF, die Chemieproduktion künftig ohne zusätzliche CO2-Emissionen zu steigern.

So ist geplant, den Komplex in Mundra vollständig aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Die beteiligten Partner prüfen daher nach BASF-Angaben zusätzliche Investitionen in einen Solar- und Windpark. Diese Pläne befinden sich laut BASF in einem fortgeschrittenen Stadium. Es wäre der weltweit erste petrochemische Standort, der komplett mit erneuerbaren Energien betrieben würde.

Die Machbarkeitsstudie für das Projekt soll im ersten Quartal 2020 abgeschlossen werden. Die Inbetriebnahme ist nach BASF-Angaben für 2024 geplant.

Mit Agenturmaterial.

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